
|
 |



Januar 2000, letzte Ergänzung: 10. Februar 2000
English Version
|
Die meisten Links führen direkt auf die
entsprechende Datei beim meldenden CERT bzw. andere Organisation. Die ständige
Aktualität (speziell welche Gegenmaßnahmen zu ergreifen oder welche Patches zu
installieren sind) ist damit sichergestellt.
rder="0" cellpadding="2">
Die meisten nachgeladenen Texte sind auf englisch.
Übrigens: Wenn für Systeme Risiken veröffentlicht werden, heißt dieses nicht,
daß die Systeme, für die keine Risiken veröffentlicht werden automatisch sicherer sind! |

|
| System: |
Allaire Spectra 1.0 |
| Topic: |
Lücke im Security Authentication System: ASB00-04 |
Im Template invoke.cfm des Spectra 1.0 Remote Access Services
ist eine Lücke gefunden worden. Normalerweise müssen sich Benutzer
über den Webtop Security Context authentisieren. Dieses läßt sich
dadurch umgehen, daß er einen Parameter "bAuthenticated" in
einem URL, einem Form oder WDDX Paket übergibt, wodurch ein Fehler im
Remote Access Service ihn ohne weitere Kontrolle akzeptiert. Ein Patch
ist verfügbar und sollte installiert werden. |
 |
|
Im syslogd wurde eine Möglichkeit gefunden,
einen Denial-of-Service Angriff über das Öffnen sehr vieler
syslog-Verbindungen durchzuführen. Patches sind für Qube
1, Qube
2, RaQ1,
RaQ2
und RaQ3
verfügbar. Die derzeit aktuelle Version von cgiwrap der RaQ3 und RaQ2
läuft mit falschen Berechtigungne, wodurch Angreifer beliebige Daten
einer anderen virtuellen Site ansehen oder verändern können. Die
entsprechenden Patches sind für RaQ2
und RaQ3
verfügbar. Für CacheQube, CacheRaQ 1, CacheRaQ 2, NASRaQ, Qube 1, Qube 2, RaQ
1 und RaQ 2 sollte ein MIPS Kernel-Update
durchgeführt werden. Ein potentielles Sicherheitsproblem im Majordomo
Wrapper bietet lokalen Benutzern auf einer Maschine
Administrationsrechte, daher sollten die Patches für Qube2,
RaQ2
und RaQ3
installiert sein. Schließlich gibt es noch enie Lücke durch eine
ungenügende Bereichsüberprüfung in
/.cobalt/siteUserMod/siteUserMod.cgi, wodurch beliebige
Administratoren die Passworte anderer Benutzer beliebig festlegen
können, bei RaQ1 und RaQ2 sogar von root. Es stehen experimentelle
Patches für RaQ1,
RaQ2
und RaQ3
zur Verfügung. |
|

|
| System: |
SCO UnixWare 7.0 - 7.1.1 |
| Topic: |
Sicherheitslücken in scohelp und rtpm:
SB-00.02,
SB-00.03 |
Bei der Anpassung von scohelp an andere
internationale Versionen wird auf ein Objekt zugegriffen, das für
einen Pufferüberlauf anfällig ist. Ein Patch
(letter) steht zur
Verfügung. Auch für die Beseitigung von zwei Sicherheitsrisiken,
über die lokale Benutzer auf dem System höchste Rechte bekommen,
sollte ein Patch (letter)
installiert werden. |
|

|
|
Im Microsoft Index Server sind zwei Lücken
gefunden worden. Die erste betrifft das "Hit-Highlighting"
Feature (auch als "Web Hits" bekannt): Die Zugangsrechte zu
den Dateien ist nicht sauber implementiert. Durch die Übergabe
bestimmter Parameter ist es möglich, das virtuelle Verzeichnis des
Web Servers zu verlassen und alle Dateien auf der Partition, auf der
der Web Server läuft, zu lesen.
Die zweite Lücke bezieht sich auf die Fehlermeldung, die Benutzer
erhalten, wenn sie Dokumente abrufen wollen, die auf dem Web Server
nicht zur Verfügung stehen. Diese Fehlermeldungen enthalten nicht den
relativen Pfad auf dem Web Server, sondern den absoluten Pfad, den die
gewünschte, aber nicht vorhandene Datei, auf der Maschine. Zwar kann
ein Angreifer hierdurch keine weiteren Dateien lesen oder verändern,
er bekommt aber Informationen über die Dateistruktur des Web Servers.
Es wird empfohlen, die Patches für den Index Server (Intel,
Alpha)
und die Indexing
Services für Windows 2000 zu installieren. |
|

|
|
HP verwendet eine proprietäre Methode, um die
PMTU (Path MTU) zu bestimmen. Muß Verkehr über eine Strecke gerouted
werden, wo die optimale MTU noch nicht bestimmt ist, werden ICMP
Pakete zuätzlich zu den Daten über diesen Weg geschickt. Abhängig
vom eingehenden Verkehr können Systeme unter HP-UX 10.30/11.00 dazu
genutzt werden, um mit wenigen eingehenden Paketen eine Paketflut zu
erzeugen, das in einem Denial-of-Service Angriff enden kann. Die
Empfehlung lautet, den NDD-Parameter ip_pmtu_strategy auf eins zu
setzen. Wie dieses gemacht wird, ist im Advisory beschrieben. |
|

|
|
Das Programm make(1) wird typischerweise dazu
genutzt, um Source Code zu kompilieren. Es hat einen Schalter
"-j", durch den das parallele Arbeiten unterstützt wird.
Hierzu erfolgt eine Zwischenspeicherung von Daten im Verzeichnis /tmp,
damit andere Prozesse auf die hier gespeicherten Shell-Kommandos
zugreifen können. Diese Datei wird während des Durchlaufes mehrfach
gelöscht und neu angelegt, wobei der Dateiname immer gleich bleibt.
Ein Angreifer kann dadurch eine Race-Condition erzeugen und ggf. den
Inhalt dieser Datei gegen eigene Inhalte austauschen. Es wird
empfohlen, den herausgegebenen Patch
zu installieren. |
|

|
| System: |
INetSrv 2.0 und 3.0 |
| Topic: |
Pufferüberlauf im INetSrv: NTShop |
Greg Hoagland hat eine Möglichkeit gefunden,
wie über einen HTTP GET Request mit einer URL von 537 Byte Länge ein
Pufferüberlauf provozierbar ist. Wie so oft bei solchen Dingen,
erhält der Angreifer über das Netzwerk die volle Kontrolle über die
Maschine. Weitere Informationen und Beispielcode sind im Advisory
zu finden. Ein Patch ist derzeit nicht verfügbar. |
|

|
|
Wie bereits berichtet wurde, zeigt der mit den
HP9000 Series 700/800 Servers mitgelieferte wu-ftpd Lücken. Für
HP-UX 11.04 wurde jetzt ein VVOS Patch (PHNE_2068) veröffentlicht,
der baldmöglichst installiert werden sollte. |
|

|
| System: |
viele |
| Topic: |
Wieder: Tools für verteilte Denial-of-Service
Angriffe: NIPC, ERS-2000.009 |
Auch der NIPC hat in den letzten Wochen
verstärkt Meldungen erhalten, nach denen Angreifer immer mehr Tools
auf Maschinen hinterlassen, die für die Durchführung von
Denial-of-Service Angriffen geeignet sind. Durch das Zusammenschalten
vieler Maschinen können auch große Netzwerke angegriffen werden.
Nähere Informationen finden sich im Advisory. |
|

|
|
Das Programm majordomo ist für das Management
von Internet-Mailinglisten weit verbreitet. In Version 1.94.4 ist eine
Sicherheitslücke gefunden worden, über die lokale Benutzer die
Rechte von majordomo und dem lokalen Programm zur Auslieferung der
Mails erhalten können. Unter Umständen kann dieses auch einen
unberechtigten Root-Zugriff auf die Maschine bedeuten. Sites, die
diese Version von majordomo benutzen, sollten umgehend auf Version 1.94.5
aufrüsten.
Spezielle Informationen über Caldera Linux: CSSA,
Red Hat Linux: ESB-2000.018 |
|

|
|
Das Utility RDISK wird beim Anlegen einer Emergency Repair Disk (ERD)
genutzt um den Status der Maschine laufend festzuhalten damit auch
nach einem Systemausfall die Integrität gewahrt bleibt. Während
seiner Ausführung legt RDISK eine temporäre Datei an, auf die alle
Benutzer, also auch Angreifer lesend zugreifen können. Inhalt dieser
Datei sind unter anderem Informationen aus der Registry gespeichert.
RDISK löscht diese Datei am Ende des Vorgangs. Microsoft hat gegen
dieses potentielle Risiko einen Patch
herausgegeben. |
|

|
| System: |
OpenBSD and FreeBSD |
| Topic: |
Risiko durch procfs: OpenBSD |
Bei Systemen, die procfs eingeschaltet und
gemounted haben, besteht die Gefahr, daß die StdErr-Ausgabe von
Prozessen mit setuid Informationen über einen Deskriptor in den Stack
des procfs-Speichers geschrieben wird. Procfs ist nicht per Default
bei OpenBSD gemounted. Die Installation eines Patches
wird empfohlen.
Weitere Informationen über FreeBSD finden sich in ESB-2000.020. |
|

|
|
Microsoft Office enthält ein Tool zur
Konvertierung älterer Word-Dokumente. Das Utility zur Konvertierung
von Texten aus Word 5 für Ostasiatische Sprachen (japanisch,
koreanisch, chinesisch) hat an einer Stelle eine mangelhafte
Überprüfung, wodurch ein Pufferüberlauf provoziert und während des
Öffnen eines Dokumentes beliebiger Code auf der Maschine mit den
Rechten des angemeldeten Benutzers ausführbar ist. Nähere
Informationen zu Patches sind im Advisory
nachzulesen. |
|

|
| System: |
Super Mail |
| Topic: |
Möglicher Denial-of-Service Angriff: NTShop |
Im Super Mail Transfer Package (PORT 25) Server
für Windows NT Version 1.9x wurde eine Möglichkeit gefunden, einen
Denial-of-Service Angriff durchzuführen. Begründet ist dieser durch
mangelhaftes Speichermanagement. Ein Fix ist derzeit noch nicht
erhältlich. |
|

|
| System: |
SCO OpenServer |
| Topic: |
Risiko durch pkg* tools: SB-00.01 |
Letztens wurde für UnixWare7 gemeldet, dass
durch Ausnutzen von Pufferüberläufen in den pkg*-Tools alle Dateien
auf dem System (z.B. /etc/shadow) zumindest lesbar sind. Open Server
Version 5.0.5 betrifft dieses nicht direkt, wohl wird aber der gleiche
Toolset genutzt. Daher wird empfohlen, die von SCO veröffentlichten
neuen Binaries (Letter)
zu installieren. |
|

|
| System: |
SuSE Linux |
| Topic: |
Sicherheitslücken in lprold: SUSE-037 |
Für SuSE Linux (bis einschliesslich Version
6.3) ist lprold der Default-Daemon für das Drucken. Wird der
Mechanismus von hosts.lpd zur Kontrolle über Druckjobs genutzt, so
kann ein Angreifer diesen umgehen, wenn er selber einen DNS-Server
betreibt, der die Rückauflösung für seine IP-Adresse durchführt:
Derzeit wird kein Double-Reverse Lookup gemacht. Außerdem besteht die
Gefahr, dass Steuerungsdateien für Print-Jobs so manipulierbar sind,
dass spezielle Statements an sendmail übergeben werden, wodurch
Angreifer ihre eigene Konfigurationsdatei für sendmail einsetzen
können - was schliesslich zu einem (unberechtigten) Root-Zugang auf
der Maschine führen kann. Es wird empfohlen, die entsprechenden Patches von SuSE's Webpage for Patches zu
installieren. |
|

|
|
Das Dateiformat RTF besteht aus Text- und
Steuerungsinformationen. Diese Steuerung erfolgt durch Direktiven
über reservierte Worte. Die Default-Routine zum Auswerten von
RTF-Dateien hat eine Lücke, wodurch Teile des Kontrollheaders nicht
genügend überprüft werden. Ist hier ein "Spezialbefehl"
enthalten, stürzt die entsprechende Applikation ab. Microsoft betont,
dass E-Mail Attachments als höchstes Risiko zu werten sind: Ist ein
solches Attachment an eine E-Mail angehängt, stürzt z.B. Outlook ab,
wenn der Preview-Modus eingeschaltet ist.
Wie schon oft betont, birgt der Preview-Modus von E-Mail Programmen
verschiedene Risisken in sich - hier z.B. bei Attachments von
RTF-Dateien, gleiches gilt aber auch z.B. für E-Mails im HTML-Format.
Microsoft hat (US-) Patches zur Behebung dieser Lücke im RTF
veröffentlicht. Dieses betrifft Windows
95, Windows
98 und Windows NT (Intel
und Alpha).
Ein Hotfix für den NT Terminalserver folgt demnächst. |
|

|
|
LPC Ports sind ein Feature unter NT, mit dem
Local Procedure Calls auf einer Maschine getätigt werden können.
Eine der Funktionalitäten ist, daß durch den API-Set Serverprozesse
auch Clientprozesse auf der lokalen Maschine darstellen können. Durch
eine mangelhafte Überprüfung in einer Funktion kann es lokalen
Benutzern gelingen, die beiden Prozesse unberechtigt zu starten, die
Anfrage zu manipulieren und sie mit jeden gewünschten Rechten auf der
Maschine laufen zu lassen. Das Risiko ist, daß lokale Benutzer
dadurch andere Benutzer (mitsamt ihren Rechten, auch als Administrator
oder System) "emulieren" können.
Es wird empfohlen, den für Microsoft Windows NT 4.0 Workstation, Server
und Server, Enterprise Edition (Intel
bzw. Alpha)
zu installieren. Der Patch für Microsoft Windows NT 4.0 Server, Terminal Server
Edition erscheint in Kürze. |
|

|
|
Die mit Debian GNU/Linux 2.1 ausgelieferte
Version von nvi hat einen Fehler im Skript /etc/init.d/nviboot.
Dateinamen, die Leerzeichen enthalten werden nicht richtig behandelt.
Dadurch ist es möglich, mit Hilfe eines Eintrags in /var/tmp/vi.recover
Dateien im Root-Verzeichnis zu löschen.
Zwei Sicherheitsprobleme sind in lpr, das in Debian GNU/Linux 2.1und
der Version 2.1r4 enthalten ist, gefunden worden. Der Hostname des
Clients wird nicht sauber überprüft, daher kann jemand, der
Kontrolle über seine eigene Reverse-Auflösung im DNS hat,
unberechtigten Zugang zu lpr bekommen. Außerdem ist durch spezielle
Optionen sendmail so auszutricksen, daß eine andere
Konfigurationsdatei genutzt und damit Root-Zugang zum System möglich
ist.
Es wird dringend empfohlen, baldmöglichst die in den Advisories
genannten Patches zu installieren! |
|

|
| System: |
OpenBSD |
| Topic: |
Y2k-Probleme in at und adduser: OpenBSD |
In at(1) und adduser(8) sind geringfügige
Y2k-Probleme erkannt worden. Es wird empfohlen, die Source-Patches
für at
und adduser
zu installieren. |
|

|
| System: |
Microsoft IE 5.01 |
| Topic: |
Sicherheitslücke durch Umgehung der Domain Security:
NTShop |
Beim Microsoft Internet Explorer 5.01 unter Win95
und 5.5 unter NT 4.0 kann mittels JavaScript und einer Lücke im IE
die "Cross Frame Security Policy" umgangen werden. Die Folge
ist, daß sämtliche Dateien der Maschine über einen
"speziellen" Web Server auslesbar sind und z.B. auch Fenster
auf der Maschine geöffnet werden können. Diese Lücke ist von Georgio
Guninski entdeckt
worden, ein Beispiel
ist von seinem Server abrufbar. |
|

|
| System: |
IMail IMonitor |
| Topic: |
Denial- of-Service im IMail IMONITOR: NTShop |
UssrLabs hat eine Möglichkeit gefunden, wie im
IMail IMonitor für Windows NT Version 5.08 und u.U. auch anderen
Versionen ein Denial-of-Service Angriff durchgeführt werden kann. Ein
cgi-Skript status.cgi überprüft, welche Server-Services auf der
Maschine laufen. Durch ein sehr häufiges Ausführen dieses Skriptes
kann der IMONITOR mit der Meldung "Invalid Memory Address"
abstürzen. IPSwitch
ist über diese Tatsache informiert worden. |
|

|
|
Im lpd (line printer daemon), der im lpr-Package
mit enthalten ist, sind zwei Sicherheitslücken gefunden worden. Durch
die erste können Benutzer, die ihren eigene DNS-Rückauflösung
machen können, unberechtigten Zugang zum Drucker bekommen.
Voraussetzung ist, daß sie für ihre IP-Adresse als PTR-Eintrag den
Host, auf dem der Drucker angesprochen wird, eintragen. Eine zweite
Sicherheitslücke ergibt sich dadurch, daß sendmail Parameter
akzeptiert, die dafür sorgen können, daß sendmail mit einer
speziellen Konfigurationsdatei aufgerufen wird. Hierdurch kann u.U.
der Angreifer Root-Rechte auf der Maschine erhalten.
Es wird empfohlen, die entsprechenden Patches zu installieren:
Red Hat Linux 6.x:
Intel:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/i386/ lpr-0.48-1.i386.rpm
Alpha:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/alpha/lpr-0.48-1.alpha.rpm
SPARC:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/sparc/lpr-0.48-1.sparc.rpm
Source:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/SRPMS/lpr-0.48-1.src.rpm
Red Hat Linux 5.x:
Intel:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/5.2/i386/lpr-0.48-0.5.2.i386.rpm
Alpha:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/5.2/alpha/lpr-0.48-0.5.2.alpha.rpm
Sparc:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/5.2/sparc/lpr-0.48-0.5.2.sparc.rpm
Source:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/5.2/SRPMS/lpr-0.48-0.5.2.src.rpm
Red Hat Linux 4.x:
Intel:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/4.2/i386/lpr-0.48-0.4.2.i386.rpm
Alpha:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/4.2/alpha/lpr-0.48-0.4.2.alpha.rpm
Sparc:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/4.2/sparc/lpr-0.48-0.4.2.sparc.rpm
Source:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/4.2/SRPMS/lpr-0.48-0.4.2.src.rpm |
|

|
|
Der Audio Security File
/etc/opt/audio/audio.sec wird durch das Programm asecure mit den
Rechten 666 angelegt. Hierdurch kann Root Benutzer als priviligierte
User über das Programm asecure hinzufügen. Diese Benutzer können
dann ihre eigenen Änderungen am Audio Security File vornehmen.
Asecure hat die Rechte 555, wegen der Änderungen durch die Benutzer
muß audio.sec welt-schreibbar sein. Bis Patches verfügbar sind, wird
empfohlen als root
chmod 444 /etc/opt/audio/audio.sec
abzusetzen. Dieses muß immer dann wiederholt werden, wenn die Datei
audio.sec über das Kommando "asecure -C" neu angelegt wird. Nach
dieser Änderung kann nur Root Änderungen an audio.sec vornehmen. |
|

|
|
Das CFCACHE Tag ist ein Caching-Feature, wodurch
der Seitenaufruf beschleunigt wird. Ist das Tag in einer .CFM-Seite
aktiviert, werden verschiedene temporäre Dateien angelegt, die u.a.
auch die absoluten Pfadnamen, URL-Parameter und Zeitstempel enthalten.
Diese Dateien werden im gleichen Verzeichnis wie die .CFM-Datei
abgelegt, daher sind diese Informationen von jedem Browser aus
abrufbar. In ColdFusion 4.5 hat Allaire das CPCACHE-Tag so verändert,
daß die temporären Dateien in einem nicht mehr öffentlich
zugänglichen Verzeichnis abgelegt sind. |
|

|
| System: |
Allaire Spectra 1.0 |
| Topic: |
Lücken für authentisierte Webtop Benutzer
und durch die Installation: ASB00-01,
ASB00-02 |
Der Allaire Spectra 1.0 Webtop gestattet
authentisierten Benutzern Zugriff zu mehr als nur den angegebenen
URL's Zugriff. Dieses Lücke besteht allerdings nur für Benutzer, die
sich bereits authentisiert haben.
Für die Installation des Allaire Spectra 1.0 wird ein web-basierter
Wizard eingesetzt, der auch Daten auf dem Server indiziert. Hier
besteht eine Lücke, die für einen DoS-Angriff gegen den Allaire
Spectra Server ausnutzbar ist. Weitere Informationen und entsprechende
Gegenmaßnahmen finden sich in den Advisories. |
|

|
|
Der im MCIS Mailserver enthaltene IMAP Server
führt nur eine ungenügende Bereichsüberprüfung durch. Kommt eine
spezielle Anfrage an diesen Service, können die Services Web
Publishing, IMAP, SMTP, LDAP und andere abstürzen. Des weiteren ist
das Provozieren eines Pufferüberlaufes möglich, wodurch beliebige
Kommandos auf der Maschine ausführbar sind. Es wird empfohlen, die
entsprechenden Patches für Intel
bzw. Alpha
zu installieren. |
|

|
|
In userhelper wurde eine Lücke gefunden, durch
die lokale Benutzer Root-Zugang zur Maschine erhalten können. Beide
Programme (userhelper und pam) folgen auch Pfadangaben, die zwei
Punkte enthalten. Über die Routine pam_start, die
_pam_add_handler() aufruft, kann ein Angreifer jede Datei auf der
Festplatte öffnen. Die Installation der Patches wird dringend
empfohlen.
Red Hat Linux 6.x:
Intel:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/i386/ pam-0.68-10.i386.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/i386/ usermode-1.17-1.i386.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.0/i386/SysVinit-2.77-2.i386.rpm
Alpha:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/alpha/ pam-0.68-10.alpha.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/alpha/ usermode-1.17-1.alpha.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.0/alpha/SysVinit-2.77-2.alpha.rpm
SPARC:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/sparc/ pam-0.68-10.sparc.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/sparc/ usermode-1.17-1.sparc.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.0/sparc/SysVinit-2.77-2.sparc.rpm
Source:
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/SRPMS/ pam-0.68-10.src.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.1/SRPMS/ usermode-1.17-1.src.rpm
rpm -Uvh ftp://updates.redhat.com/6.0/SRPMS/SysVinit-2.77-2.src.rpm |
|

|
|
Das US-CERT erhält auch weiterhin viele
Meldungen über Neuentwicklungen im Bereich DoS. Im Advisory
sind einige Tendenzen zusammengefaßt. Neu verbreitet wird ein Tool
namens "Stacheldraht", ein Unternehmen berichtet von über
100 Verbindungen zu verschiedenen Stacheldraht-Agenten. Eine Analyse
darüber ist hier
zu lesen. |
|

|
| System: |
SuSE Linux |
| Topic: |
Sicherheitslücke in pine: SUSE-036 |
In den Versionen von pine unterhalb von 4.21 ist
eine Sicherheitslücke entdeckt worden. Der pine Mailagent filtert
Shell-Kommandos die in URL's enthalten sind, nicht heraus. Daher kann
ein Angreifen Benutzer in der Art austricksen, indem er ihm eine
E-Mail schickt in der ein solcher URL enthalten ist. Als Folge werden
die enthaltenen Shell-Kommandos auf der Maschine ausgeführt. Es wird empfohlen, die entsprechenden Patches von SuSE's Webpage for Patches zu
installieren. |
|

|
| System: |
Caldera Linux |
| Topic: |
Denial-of-Service Möglichkeit in INN: CSSA-1999-038 |
Im OpenLinux sind zwei Probleme des INN gefunden
worden, die für einen DoS-Angriff augenutzt werden können. In beiden
Fällen ist es so, daß ein speziell formatierter Artikel den INN
Daemon innd zum Absturz bringt. Es wird empfohlen, ein Upgrade auf die
aktuellen
Packages durchzuführen. |
|

|
|
Auf HP9000 Series 7/800 unter HP-UX 10.X und 11.X
kann das Programm /opt/audio/bin/Aserver (Audio Server) dazu genuzt werden,
Root-Rechte auf der Maschine zu erreichen. Bis Patches verfügbar
sind, wird dringend empfohlen, entweder das Programm Aserver zu
entfernen oder zumindest die Ausführungsrechte für dieses Programm
zu löschen. |

|
Hier sind die Meldungen vom Dezember
1999, November
1999, Oktober 1999, September 1999, August 1999, Juli 1999, Juni
1999, Mai 1999, April 1999 und März 1999 zu finden |
|