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Februar 2000, letzte Ergänzung: 03. März 2000
English Version
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Die meisten Links führen direkt auf die
entsprechende Datei beim meldenden CERT bzw. andere Organisation. Die ständige
Aktualität (speziell welche Gegenmaßnahmen zu ergreifen oder welche Patches zu
installieren sind) ist damit sichergestellt.
Die meisten nachgeladenen Texte sind auf englisch.
Übrigens: Wenn für Systeme Risiken veröffentlicht werden, heißt dieses nicht,
daß die Systeme, für die keine Risiken veröffentlicht werden automatisch sicherer sind! |

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| System: |
Microsoft Windows 9x und NT, auch IE |
| Topic: |
Sicherheitslücke im Wordpad: NTShop |
Im Wordpad besteht eine Lücke, über die
beliebiger Code auf der Maschine ausgeführt werden kann, ohne dass
der Benutzer dieses bemerkt. Sie ist auch über den Internet Explorer
unter Windows 9x ausnutzbar. Programme, die in .rtf bzw. .doc-Dateien
enthalten sind, werden ohne Rückfrage beim Benutzer auf der lokalen
Maschine ausgeführt. Auch wenn normalerweise zuerst das Notepad zur
Anzeige von Texten genutzt werden soll, kommt bei grossen Dateien das
Wordpad zum Einsatz - und genau hier besteht dann die Lücke. EIne
Demonstration des von G. Guninski gefundenen Problems ist im Advisory
zu finden. Microsoft arbeitet an einem Patch. |
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Es ist eine neue Version von trin00 aufgetaucht,
die unter Windows 9x läuft. Diese Version ist im Prinzip genau die
gleiche wie unter Unix, allerdings arbeitet sie auf Port 34555 und
nicht wie die Unix-Version auf dem Default-Port 27444. Auch versucht
der Daemon unter Windows auch nicht, zur Registrierung einen Master zu
kontaktieren. Nähere Hinweise, wie herausgefunden werden kann, ob
trin00 auf einem Windows-System installiert ist, finden sich im Advisory
von ISS. |
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| System: |
Microsoft Windows Media Services 4.x |
| Topic: |
Risiko durch ungeordneten Windows Media Services
Handshake: MS00-013,
ERS-2000.037,
NTShop |
Die Handshake-Sequenz zwischen einem Windows
Media Server und dem Media Player ist asynchron, da bestimmte
Ressourcen-Anforderungen von vorhergehenden Kommandos abhängig sind.
Schickt der Client in einer bestimmten Reihenfolge Kommandos an den
Media Server, so stürzt der Server ab. Er kann durch einen Neustart
des Dienstes wieder in Betrieb genommen werden, bestehende Sessions
sind verloren. Microsoft hat einen (US-) Fix für NT Server
4.0 und Windows 2000
Server veröffentlicht. |
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| System: |
Pragma Systems |
| Topic: |
Risiken im InterAccess TelnetD Server Build
Release 4: NTShop,
NTShop |
Der Code, mit dem die Login-Kommandos einer
Telnet-Session verwendet wird, führt nur eine ungenügende
Überprüfung der Eingabe durch. Daher kann durch einen
Pufferüberlauf jedes beliebige Kommando auf dem System ausgeführt
werden. Eine Demonstration des Problems ist hier
zu finden. Pragma Systems
hat einen Fix veröffentlicht, der baldmöglichst installiert werden
sollte. |
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| System: |
CiscoSecure ACS für Unix |
| Topic: |
Risiko durch unauthentisierten Zugriff: Cisco,
ERS-2000.036 |
Beim CiscoSecure Access Control Server (CiscoSecure ACS)
für UNIX (Version 1.0 bis 2.3.2) wird ein Datenbankprotokoll
verwendet, das unberechtigten Benutzern die Möglichkeit bietet, die
Serverdatenbank zu lesen und auch schreibend zu modifizieren.
Abhängig von der Umgebung kann auch die Möglichkeit bestehen, dass
Zugriffslisten verändert werden. Ein Utility zum Lesen und Schreiben
in der Datenbank ist bei CiscoSecure ACS enthalten. Diese
Sicherheitslücke kann durch eine Rekonfiguration von CiscoSecure oder
des Netzwerkes geschlossen werden. Cisco hat eine neue Version
herausgebracht, die dieses Risiko vermindert. Weitere Informationen
und ein Workaround ist im Advisory
zu finden. |
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Asmon und ascpu erlauben es Benutzern, dass
beliebige Kommandos im Konfigurationsfile des Benutzers gespeichert
und ausgeführt werden. Beide Programme sind für verschiedene Linux
verfügbar, bei der Installation unter FreeBSD müssen einige Patches
gemacht werden - und genau hier liegt der Grund für die gefundene
Sicherheitslücke. Es wird empfohlen, die neuen Packages für asmon
und ascpu
zu installieren.
Bei Delegate handelt es sich um einen vielseitigen Application-Level
Proxy, der in einer so unsicheren Art und Weise geschrieben ist, dass
hier verschiedenste Möglichkeiten vorhanden sind, Pufferüberläufe
zu provozieren. Damit kann mit den Rechten, unter denen Delegate
läuft (normalerweise sollte dies nobody sein), beliebiger Code
ausgeführt werden. Von hier ausgehend sind aber weitergehende
Angriffe auf dem System machbar - daher sollte das delegate port
Package unbedingt vom System entfernt werden. |
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| System: |
Debian Linux |
| Topic: |
Sicherheitslücke in make: Debian0217 |
Das mit Debian GNU/Linux 2.1 ausgelieferte
Package make ist gegenüber einer Race-Condition, die über einen
Symlink-Angriff ausgenutzt werden kann, empfindlich. Für das Anlegen
temporärer Dateien im Verzeichnis /tmp verwendet make das Programm
mktemp, das, wie in den man-Pages beschrieben, ein potentielles Risiko
ist. In der Version 3.77-5slink ist dieses Problem behoben. Der Fix
kann über Links im Advisory
heruntergeladen werden. |
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Wenn das SMS 2.0 Remote Control Feature auf
einer Maschine installiert und in Betrieb ist, sind die Rechte für
das Verzeichnis des Remote-Agents per Default auf "Everyone Full
Control" gesetzt. Wird der Client-Code durch einen Angreifer
durch einen anderen Code ersetzt, so wird dieser nach dem nächsten
Rebooten und Anmelden am System ausgeführt. Microsoft betont, dass
diese Lücke nur dann besteht, wenn das Remote Control Feature
eingeschaltet ist und dass keine anderen SMS Features davon betroffen
sind. Microsoft hat einen Patch für Intel
und Alpha
veröffentlicht. |
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| System: |
Microsoft Internet Explorer 4.x und 5.x |
| Topic: |
Risiko durch ActiveX: NTShop |
Die Internet Explorer 4.x und 5.x werden mit
einer ActiveX-Komponente namens MS Active Setup ausgeliefert. Diese
sorgt dafür, dass nur signierte Software installiert wird, wenn sie
über das Internet geladen wird. Normalerweise wird der Benutzer auch
über die Installation informiert bzw. gefragt, ob sie installiert
werden soll. Speziell werden die Signaturen von Microsoft behandelt:
Hier erfolgt keine Abfrage, so dass u.U. Komponenten ohne das Wissen
des Benutzers installiert werden. Den Komponenten von Microsoft wird
also blind vertraut. Microsoft arbeitet an diesem Thema. |
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| System: |
Microsoft Internet Information Server 4.0 |
| Topic: |
Möglicher Denial-of-Service: NTShop |
Gegen den IIS (mit SMTP) unter Windows 4.0 kann
ein Denial-of-Service Angriff durchgeführt werden, indem die
Dateinamen in den Verzeichnisteilen, die den SMTP Service betreffen,
länger als 85 Zeichen sind. Betroffen hiervon ist das Verzeichnis
"\mailroot\pickup". Ist diese Bedingung erfüllt, meldet der
IIS einen Fehler un der INETINFO Service stürzt ab - er ist aber
notwendig für den Betrieb des IIS. Solange die Datei noch im
Verzeichnis ist, kann der IIS auch nicht neu gestartet werden.
Microsoft arbeitet an einem Patch. |
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| System: |
SuSE Linux |
| Topic: |
Sicherheitslücke in make: SUSE-041 |
In SuSE 6.1-6.3 ist ein Sicherheitsloch gefunden
worden. Ein Angreifer kann im Hintergrund mit den Rechten des
Benutzers, der make aufruft, beliebige Programme auf der Maschine
ausführen. Auch der Root-Account ist hierdurch betroffen, wenn
Makefile über stdin läuft. Es wird
empfohlen, die entsprechenden Patches von SuSE's
Webpage for Patches zu installieren. |
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| System: |
Microsoft Windows 9x und NT, evtl. Win2k |
| Topic: |
Sicherheitsrisiko durch Autorun.Inf: NTShop |
Die Datei autorun.inf file kann nicht nur für
CD's oder andere Wechselmedien eingesetzt werden. Befindet es sich auf
einer Festplatte, wird beim Mappen des Laufwerkes eben auch ein in der
autorun.inf angegebenes Programm ausgeführt - unter den Rechten des
Benutzers, der sich mit dem Laufwerk verbunden hat. Microsoft arbeitet
an einem Patch. |
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Die Microsoft VM ist eine virtual machine für
Windows 9x und NT. Die mit den Internet Explorern ausgelieferte
Version hat eine Sicherheitslücke, die ein Web Administrator dazu
ausnutzen kann, durch ein Java Applet entgegen der Theorie lesend auf
alle Dateien der Besucher des Web Servers im Intranet zuzugreifen.
Notwendig hierzu ist, dass sowohl der Name als auch der Pfad dieser
Dateien bekannt ist. Microsoft hat Patches für den IE 4.x,
5.0 und 5.01
veröffentlicht. |
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| System: |
Microsoft Site Server 3.0, Commerce Edition |
| Topic: |
Sicherheitslücke durch mangelhafte
Eingabekontrolle: MS00-010,
ERS-2000.031,
NTShop |
Beim Site Server 3.0, Commerce Edition sind zwei
Beispiel-Web Sites enthalten, die nicht sicher sind. Ähnlich findet
sich eine Sicherheitslücke durch die Benutzung eines der Wizards. Der
Code, der als Identifizierungsnummer einzugeben ist, wird nicht
genügend überprüft. Daher können an dieser Stelle auch direkt
SQL-Statements abgesetzt und als Teil des Queries ausgeführt werden.
Die Möglichkeiten gehen hin bis zur vollständigen Kontrolle über
die Einträge in der Datenbank. Es wird empfohlen, den von Microsoft
veröffentlichten Patch
zu installieren. |
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| System: |
Windows 2000 Professional |
| Topic: |
Freier Systemzugang während der
Installation: NTShop |
Es wurde herausgefunden, dass während der
Installation von Win2k ein Benutzer den ADMIN$ Share unter dem
Administratoraccount nutzen kann, ohne dass ein Passwort anzugeben
ist. Der ADMIN$ Share ist per Default auf das Root-Verzeichnis von
Windows gemappt. Ein Patch wird wohl demnächst veröffentlicht. |
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Auf den Maschinen HP-9000 Series700/800 unter HP-UX 11.X
ist ein mögliches Sicherheitsloch gefunden worden. In der Datei
/etc/passwd ist bei den Systemen als Passworteintrag normalerweise ein
"*" eingetragen. Eine Möglichkeit, diesen Eintrag durch ein
Leerzeichen (aus Versehen) zu ersetzen ist, indem ein Restore mit
Ignite-UX gemacht wird. Daher sollte der Administrator nach einem
solchen Restore auf jeden Fall überprüfen, ob in /etc/passwd wieder
der "*" an der Stelle des Passwortes eingetragen ist. Beim
Anlegen eines Images mit Ignite-UX sollte auch auf jeden Fall
_override_the_default_ eingeschaltet sein, damit /etc/passwd korrekt
gespeichert wird. |
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| System: |
Microsoft Internet Explorer 4.x und 5.x |
| Topic: |
Sicherheitslücke durch Image Source Redirect:
MS00-009,
ERS-2000.029,
NTShop |
Beim Wechsel zwischen einzelnen Servern wird bei
der Nutzung des IE jedesmal durch das Sicherheitsmodell überprüft,
wie die Rechte des Servers im IE sind (z.B. ob der Server in der
Internet- oder Intranetzone ist). Es besteht die Möglichkeit, dass
ein Browser-Fenster in einer lokalen Datei des Clients geöffnet wird
und damit also auch Daten vom Client an den Server übertragen werden.
Notwendig hierzu ist allerdings, dass der Web Site Betreiber das
Verzeichnis und den Namen der Datei weiss (was aber bei den vielen
Default-Installationen eher einfach ist). Zusätzlich muss die Datei
im Browser geöffnet werden können. Microsoft hat einen Patch
veröffentlicht, der auch über das Windows
Update erhältlich ist. |
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| System: |
Netopia |
| Topic: |
Denial-of-Service gegen Timbukto Pro: NTShop |
Um einen erfolgreichen DoS-Angriff gegen Netopia Timbukto Pro 2.0b650
durchzuführen, reicht es, einen Fehler im Authentisierungsprotokoll
auszunutzen. Näheres im Advisory. Netopia
arbeitet derzeit an einem Patch. |
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Das procfs Filesystem bietet verschiedene
Ressourcen eines Prozesses unter dem Verzeichnis /proc/<pid>/
an. Eine dieser Ressourcen ist das Speicherabbild des Prozesses.
Werden Sicherheitsfeatures ausgetrickst, so kann dieses Image für die
Manipulation eines anderen setuid-Prozesses genutzt werden, so dass
dieser eine Shell ausführt. Die Installation eines Patches
wird empfohlen. |
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Es wurden im SCO OpenServer einige MMDF
Sicherheitslücken gefunden, auch verschiedene Pufferüberläufe. Eine
Liste der betroffenen Programme, die durch einen Patch (binary,
letter) ausgetauscht
werden, findet sich im Advisory.
Außerdem wurde eine Sicherheitslücke im Startscript des ARCserve
für OpenServer 5 gefunden, über die lokale Benutzer Root-Rechte
über die Maschine bekommen. Auch hierfür ist ein Patch (binary,
letter) erschienen. |
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| System: |
BTT Software |
| Topic: |
DoS gegen SNMP Trap Watcher 1.16: NTShop |
Wird an das SNMP Monitoring-System ein Trap mit
einer Länge von über 306 Zeichen geschickt, stürzt dieses ab. Es
wird empfohlen, ein Upgrade auf Version 1.18
durchzuführen. |
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| System: |
Internet Anywhere Mail Server |
| Topic: |
Möglichkeiten zum Denial-of-Service: NTShop |
Im Internet Anywhere Mail Server v3.1.3 Buld 1065
wurden zwei Möglichkeiten gefunden, ihn zum Absturz zu bringen. Wird
ein spezieller String als Parameter für das Kommando RETR geschickt,
stürzt der Server ab. Das gleiche passiert, wenn mehr als 3000 SMTP
Verbindungen zum Server aufgebaut, die Fehlermeldung ignoriert und
stattdessen weitere Verbindungsaufbauten erfolgen. True North Software
arbeitet derzeit an einem Patch. |
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| System: |
Check Point FireWall-1 |
| Topic: |
Sicherheitsrisiko durch die Behandlung von PASV
FTP: NTShop |
In Check Point's FireWall-1 v3.x und 4.x wurde
jetzt eine Möglichkeit gefunden (und auch öffentlich diskutiert),
wie unberechtigterweise mit Hilfe manipulierter PASV FTP Pakete zu
einem internen FTP Server TCP Verbindungen aufgebaut werden können.
Typischerweise schickt der Benutzer bzw. der Browser an den FTP Server
das Kommando PASV, das vom Server mit einer 227er Nachricht
beantwortet wird. In dieser Antwort ist die Zieladresse und der
Zielport enthalten, wo der Server den Verbindungsaufbau zur
Datenübertragung erwartet. Genau diese Pakete mit der "227"
am Beginn werden von der FW-1 ausgewertet, damit entsprechend der
Verbindungsaufbau von außen möglich ist. Ist ein Matching vorhanden,
öffnet die FW-1 dynamisch den Port und läßt den Verbindungsaufbau
zu. Mit Tricks ist es jetzt gelungen, beliebige Verbindungen zu
öffnen. Um dieses Risiko zu minimieren, wird dringend empfohlen:
- PASV FTP nicht zuzulassen, wenn es nicht benötigt wird (siehe
Policy>Properties)
- den HTTP oder FTP Security Server für die Verbindungen zum internen
FTP Server einzusetzen (Ressourcen)
- den FTP Server so sicher wie möglich aufzusetzen
Check Point hat einen Patch veröffentlicht, er besteht aus einer
verbesserten Datei base.def. Sie kann (und sollte auch) über die
Reseller bezogen werden. |
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| System: |
SCO UnixWare |
| Topic: |
Sicherheitslücke in cu: SB-00.05 |
In cu wurde eine Lücke gefunden, durch die
lokale Benutzer Administrationsrechte auf der Maschine erhalten
können. Es wird empfohlen, den von SCO veröffentlichten Patch (binary,
letter) zu
installieren. |
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| System: |
SuSE Linux |
| Topic: |
Risiko durch util für mount/umount: SUSE-039 |
Nutzt ein Angreifer einen langen relativen
Pfadnamen bei der Ausührung von mount/umount, wird dynamisch
allokierter Speicher der Funktion realpath überschrieben. Dieses
könnte u.U. dazu führen, dass der Angreifer Root-Rechte auf der
Maschine erhält. Es wird
empfohlen, die entsprechenden Patches von SuSE's
Webpage for Patches zu installieren. |
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| System: |
Novell Groupwise 5.5 |
| Topic: |
Neuer Denial-of-Service Angriff: NTShop |
Wird ein spezieller URL an das Web Interface
geschickt, kann der Server abstürzen oder in so einen Zustand
gebracht werden, dass die Maschine neu gebootet werden muss. Es wird
empfohlen, den Service Pack 1
des Groupwise Enhancement Packs zu installieren. |
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| System: |
viele |
| Topic: |
MySQL erlaubt Veränderung von Passworten: NTShop |
In MySQL 3.22.26a und
andere Versionen gestatten es Benutzer der Datenbank, die Passworte
anderer Benutzer zu verändern (inkl. dem des Administrators der
Datenbank). Weitere Informationen sind im Advisory
zu finden. |
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| System: |
viele |
| Topic: |
Verteilte Denial-of-Service Angriffe mit TFN2K
und Stacheldraht: ISS-043,
ERS-2000.028 |
In der letzten Zeit werden verstärkt
kommerzielle und wissenschaftliche Server und Netze mit sog. DDoS
Angriffen beeinträchtigt. Zusätzlich zu den bekannten Tools trin00
und TFN sind jetzt zwei neuere Tools (TFN2K und Stacheldraht)
verstärkt im Einsatz. Beide basieren auf den vorher genannten
Programmen. Angreifer verteilen diese Programme auf Maschinen während
eines Einbruchs und können sie von außen starten. Daher können
hunderte von Systemen gleichzeitig einen Angriff gegen einzelne oder
mehrere Zielsysteme durchführen und einen um Klassen härteren
DoS-Angriff durchführen, als es von einem einzelnen System aus
überhaupt möglich wäre. Wie effektiv diese "Methode" ist,
ist derzeit auch in den Nachrichten verfolgbar. |
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Mit SuSE Linux 6.1 - 6.3 wird mysql 3.22.11-29
ausgeliefert. Bei dieser Version kann jeder Benutzer vom
MySQL-Administrator das Passwort ändern. Normalerweise kann dieser
Benutzer nur über die lokale Maschine auf die Datenbank zugreifen,
daher eignet sich dieser Angriff über das Netzwerk nur zum
Denial-of-Service. Dafür kann im Prinzip ein Angreifer mit den
Rechten des Benutzers, der für make eingetragen ist, beliebige
Kommandos ausführen. Benutzt root Makefiles über stdin, so kann
dieser Account durch dieses Risiko kompromittiert werden. Es wird
empfohlen, die entsprechenden Patches von SuSE's
Webpage for Patches zu installieren. |
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| System: |
Sun Solaris 2.3 - 7, SunOS 4.x |
| Topic: |
Sicherheitsrisiken in CDE und OpenWindows:
Sun Security Bulletin #00192 |
Wie bereits Anfang Januar
berichtet wurde, bestehen in der CDE und OpenWindows einige
Sicherheitslücken. Sun Microsystems hat jetzt Patches
veröffentlicht, die im Advisory
verlinkt sind. |
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| System: |
SCO Open Server |
| Topic: |
Risiko durch die SNMPD-Konfiguration: SB-00.04 |
In allen Versionen des Open Server bis
einschliesslich Version 5.0.6 besteht aus Testgründen ein
Schreibrecht für eine Konfigurationsdatei des snmpd Daemon. Daher
kann es möglich sein, dass Unberechtigte die System Group Description
oder die Object-ID verändern können. Ebenfalls können bei
SNMP-Anfragen falsche Antworten geschickt werden. Dieses betrifft den
Status der Netzwerk-Interfaces, IP Forwarding, Routing, ARP-Cache und
den Status der Netzwerk-Sockets. Die Möglichkeit zum Mithören
besteht hierbei auch. Es wird kein Patch veröffentlicht, da bereits
kleine Änderungen in der Konfiguration das Risiko ausräumen. Eine
genau Beschreibung ist im Advisory
beschrieben. |
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| System: |
surfControl Scout 2.6.1.6 |
| Topic: |
Umgehung des URL Blockings: NTShop |
SurfControl Scout ist dazu gedacht, dass der
Zugriff auf bestimmte URL's nicht mehr möglich ist. Durch das
Anhängen von gleichen Zeichen an den URL besteht die Möglichkeit,
dass die Sperrung umgangen wird. Ist der Zugang zu
http://www.verboten.com. ---
gesperrt, so ist er durch den Anhang eben doch möglich. Es ist ein Patch
für die Versionen 2.1.6.x - 2.1.7.x herausgebracht worden. Außserdem
steht die komplette Version 2.6.1.7
zum Download bereit. |
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In OpenLinux eServer 2.3 mit mysql-3.22.30-1S
kann jeder mit Zugriff auf den mySQL Server und GRANT-Rechten für
jede Datenbank bzw. Tabelle das mySQL-Passwort ändern. Dieses gilt
auch für den Administrator der Datenbank. Ohne Zugriffe auf einzelne
Prozesse der Maschine ist so ein Denial-of-Service Angriff möglich,
indem das Passwort des Administrators verändert wird. Es wird
empfohlen, den Patch
(Source
Code) zu installieren.
In den Kommandos mount und umount, die im Caldera OpenLinux mit setuid
root versehen sind, ist ein Pufferüberlauf gefunden worden. Diese
Lücke ist zwar nicht leicht auszunutzen, trotzdem wird ein Upgrade
(Source
Code) empfohlen. |
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| System: |
WWWThreads Message Forum Software |
| Topic: |
Erweiterung von Rechten möglich: NTShop |
WWWThreads ist eine PERL-basierende Software
für den Betrieb von Foren, die mit einem SQL Server laufen, z.B. mit
mySQL oder dem Microsoft SQL Server. Wie von rain.forrest.puppy
berichtet wird, besteht für normale Benutzer des Boards die
Möglichkeit, hier Administrationsrechte zu erreichen. Hinweis:
Hierbei handelt es sich bei gut aufgesetzten Systemen nicht um den NT
Administrator. Weitere Informationen und ein Beispiel ist im Advisory
nachzulesen. |
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| System: |
Microsoft IE und Java VM |
| Topic: |
Sicherheitslücke in der Java Implementation:
NTShop |
Im Internet Explorer 4.x und 5.x unter Windows
sowie für andere Applikationen wie z.B. Outlook, die auch die Java
Virtual Machine von Microsoft benutzen, besteht durch Java ein Risiko.
Begründet ist dieses Risiko, das sowohl für Benutzer als auch
Entwickler besteht, durch den Umgang mit der Variablen CLASSPATH. Für
ein Java Applet ist es möglich, alle "known files" zu
lesen. Hierdurch können von einem Web Server aus Datei-Informationen
von Benutzern des IE ausgelesen werden, ohne dass diese es merken.
Weitere Informationen finden sich im Advisory. |
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| System: |
Microsoft Outlook Express 5 |
| Topic: |
Risiko durch Outlook Scripting: NTShop |
Wie von Gregor
Guninski berichtet wird, besteht in Outlook Express 5.01 und Internet Explorer 5.01
unter Windows 9x ein Problem, wodurch von außen E-Mails gelesen
werden können, nachdem eine "Spezialmail" gelesen worden
ist. Das Problem basiert darauf, dass ein Dokument-Objekt einer E-Mail
an eine Variable in einem neu geöffneten Fenster übergeben wird.
Durch diese Variable besteht Zugriff auf eine geöffnete E-Mail. Die
Umgehung des Problems wird wie so oft durch Ausschalten des Active
Scripting erreicht. |
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Microsoft hat für dieses, bereits im Januar
berichtete Problem, jetzt neue Patches herausgebracht: Windows NT 4.0 Workstation; Windows NT 4.0 Server; Windows NT 4.0 Server,
Enterprise Edition (Intel
und Alpha)
sowie Windows NT 4.0 Server, Terminal Server Edition. |
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| System: |
Debian Linux |
| Topic: |
Sicherheitslücke in apcd: Debian0201 |
Das mit Debian GNU/Linux 2.1 ausgelieferte
Package apcd ist gegenüber einem Symlink-Angriff empfindlich. Bekommt
der Prozess das Signal SIGUSR1, wird der Status in /tmp/upsstat im
Form eines Dumps weggeschrieben. Diese Datei wird nicht sauber
verarbeitet, wodurch das genannte Risiko besteht. In Version
0.6a.nr-4slink1ist dieses Problem behoben. Es wird dringend empfohlen,
die im Advisory
aufgeführten Fixes zu installieren. |
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Bei den meisten Web Browsern besteht per Default
die Möglichkeit, dass in den HTML-Code eingebettete Skripten
verschiedender Sprachen direkt ausführbar sind. Daher besteht das
Risiko, dass auch "unfreundliche" Skripten geladen werden
und Folgen auf dem Client-Rechner haben können. Besondere Gefahr
besteht bei Links von Servern, in (Spam-) E-Mails oder Postings in
News Groups. Der PC des Benutzers, auf dem der Web Browser läuft,
kann im Prinzip von außen durch Angreifer vollständig ausgelesen
werden. Dieses gilt auch für Daten, die zwar über SSL verschlüsselt
übertragen, vom Benutzer aber im Klartext getippt und dann im
Memory-Cache des Browsers gespeichert werden.
Wie schon so oft kann also der aktive Inhalt von Seiten extrem
gefährlich sein. Weitere Informationen finden sich im Advisory, wo
weitere Möglichkeiten genannt sind. Abhilfe ist hier nur das
Ausschalten der Fähigkeit des Browsers, Skripten auszuführen. Einige
Beispiele für Lücken in Browsern finden sich z.B. auch bei Hr. Guninski. |
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In den letzten Wochen wurden 12 neue Risiken
gefunden:
- http-indexserver-dirtrans
- linux-vmware-symlink
(Bugtraq)
- nt-rdisk-enum-file
- office-malformed-convert
- win-malformed-rtf-control-word
- nt-spoofed-lpc-port
- linux-corel-update
- icq-url-bo
- linux-pam-userhelper
(L0pht)
- winamp-playlist-bo
- hp-aserver
- sun-sadmind
Weitere Informationen finden sich auf dem Server von ISS. |
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Der Papierkorb unter NT befindet sich für
bestehende Benutzer in einem Verzeichnis, das an die SID des Benutzers
gebunden ist. Dieses Verzeichnis kann nur von diesem genutzt werden.
Es wird angelegt, wenn der Benutzer das erste Mal Dateien löscht.
Genau hier besteht die Sicherheitslücke: Ein lokal angemeldeter
Angreifer kann dieses Verzeichnis vor dem eigentlichen Benutzer
anlegen und hat danach beliebige Rechte in diesem Verzeichnis. Damit
kann er Dateien anlegen, modifizieren oder löschen. Ein Lesen ist nur
unter bestimmten Voraussetzungen möglich.
Microsoft hat einen Patch für NT Workstation, Server und Enterprise
Edition veröffentlicht (Intel,
Alpha)
(US-Version). |
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Viele Web-basierte Applikationen zum Einkaufen
im Internet verwenden versteckte Felder im HTML-Code, um die Parameter
der einzelnen Waren im Einkaufskorb zu speichern. Hierzu gehören z.B.
der Name der Ware, Gewicht, Mende, Produktnummer und der Preis. Nutzt
eine solche Applikation versteckte Felder im HTML, so kann eine Lücke
ausgenutzt werden: Der Angreifer kann diese Seite modifizieren und
dann in seinen Browser laden. Daraufhin gelangen diese modifizierten
Daten in den Einkaufswagen - z.B. also mit einem anderen Preis. ISS
hat elf Einkaufssysteme gefunden, bei denen solche Modifizierungen
möglich sind. Weitere Informationen sind bitte dem Advisory
zu entnehmen. |

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Hier sind die Meldungen vom Januar
2000,
Dezember
1999, November
1999, Oktober 1999, September 1999, August 1999, Juli 1999, Juni
1999, Mai 1999, April 1999 und März 1999 zu finden |
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