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Mai 2000, letzte Ergänzung: 04. Juni 2000
English Version
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Die meisten Links führen direkt auf die
entsprechende Datei beim meldenden CERT bzw. andere Organisation. Die ständige
Aktualität (speziell welche Gegenmaßnahmen zu ergreifen oder welche Patches zu
installieren sind) ist damit sichergestellt.
Die meisten nachgeladenen Texte sind auf englisch.
Übrigens: Wenn für Systeme Risiken veröffentlicht werden, heißt dieses nicht,
daß die Systeme, für die keine Risiken veröffentlicht werden automatisch sicherer sind! |

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| System: |
Microsoft Windows Media Encoder 4.x |
| Topic: |
Risiko durch "spezielle Anfragen":
MS00-038,
ERS-2000.103 |
DerWindows Media Encoder ist Teil des Windows Media Tools,
das wiederum ein Teil der Windows Media Technologies ist. Windows Media Encoder
wird für die Umwandlung digitaler Inhalte in da Windows Media Format
zur Distribution über Windows Media Services über NT oder Windows
2000 genutzt. Wird eine spezielle Anfrage an den betroffenen Encoder
geschickt, stellt er seine Arbeit ein. Die Gefahr eines DoS betrifft
Provider, die Streaming Media bzw. Real-Time Aussendungen tätigen.
Microsoft hat einen Patch
veröffentlicht. |
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| System: |
Microsoft SQL Server 7.0 SP 1 und 2 |
| Topic: |
Sicherheitsrisiko durch SQL Server 7.0 Service Pack Password:
MS00-035,
ERS-2000.101 |
Bei der Installation der SQL Server 7.0 Service Packs 1
oder 2 und Konfiguration der "Mixed Mode" Authentisierung
wird das Passwort für den SQL Server SA-Account im Klartext in die
Datei sqlsp.log im temporären Verzeichnis geschrieben. Dieses
Verzeichnis ist für jeden Benutzer lesend zugänglich...
Microsoft hat für den SQL Server 7.0 Servcie Pack 2 einen Patch
veröffentlicht. |
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GNOME enthält gdm, einen Ersatz für xdm, das
für die grafische Konsole und Netzwerk-Logins zuständig ist. Der gdm
kann ausgetrickst werden, wodurch über das Netzwerk ein direktes
Schreiben in den Stack möglich its - ohne weitere Authentisierung des
Benutzers. Läuft gdm mit Root-Rechten auf der Maschine, so kann der
Angreifer eigenen Code mit Root-Rechten auf dem System
ausführen.
Der KDE CD-Player kscd ist mit setgid disk versehen, damit er auf die
CDROM zugreifen kann. Hierfür ist es notwendig, in der
Umgebungsvariable SHELL eine eigene Shell mit den entsprechenden
Rechten zu hinterlegen. Angreifer können SHELL auf ein eigenes
Programm umleiten und durch Schreiben auf die lokale Raw-Festplatte
lokalen Root-Zugang zum System erhalten.
Es wird dringend empfohlen, die entsprechenden Patches von SuSE's
Webpage for Patches zu installieren. |
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Die ersten beiden Lücken sind Denial-of-Service
Angriffe. Ein undokumentierter Systemaufruf kann dazu führen, dass
einzelne Prozesse Semaphoren blockieren und diese damit anderen
Prozessen nicht mehr zur Verfügung stehen. Lokale Prozesse können
die CPU und Kernel-Speicher blockieren, wodurch diese Ressourcen nur
noch diesen Prozessen zugänglich sind - andere Prozesse sind nicht
mehr ausführbar und damit blockiert.
Ein früherer Fix, mit dem eigentlich für den ftpd das Parsen der
Datei /etc/ftpusers robuster gemacht werden sollte, enthält einen
Fehler, durch den Benutzer jetzt aus dem abgetrennten FTP Bereich
herauskönnen und Zugriff auf die gesamte Maschine haben. NAI hat ein
Advisory über XClock veröffentlicht. Dieses Programm kann so
manipuliert werden, dass die Shadow-Datei, in der die verschlüsselten
Passworte gespeichert sind, auslesbar ist.
Patches stehen zur Verfügung, weitere Informationen sind in den
entsprechenden Advisories zu finden. |
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| System: |
viele Unix |
| Topic: |
Sicherheitslücke in xclock: ERS-2000.100 |
Eine Lücke in der Implementation von xclock
ermöglicht es, dass globale Variablen im Speicher überschreibbar
sind. Hierdurch können lokale Benutzer den Speicher von xclock
ansehen, auch den Inhalt der Shadow-Datei.
Informationen über betroffene Systeme und die Verfügbarkeit von
Patches finden sich im Advisory. |
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Das Programm gpm-root ist Teil des gpm-Packages
und enthält eine Sicherheitslücke bezüglich setgid. Hierdurch
können lokale Benutzer mehr Rechte als vorgesehen auf der Maschine
erreichen. Patches stehen zur Verfügung, weitere Informationen
daüber sind im Advisory
zu finden. |
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System V IPC ist ein Satz von Interfaces, über
die eine Kommunikation der Prozesse untereinander möglich ist:
Nutzung gemeinsamen Speichers, Message-Queues und Semaphoren. Diese
Dinge werden im User-Space durch ipcs und anderen Untililties
gemanagt. Durch das Ausnutzen eines inkorrekt arbeitenden,
undokumentierten Systemcall ist es möglich, dass lokale Benutzer
jeden Prozess zum Hängen bringen können. Kein Prozess kann normal
beendet werden. Das Ganze dauert an, bis ein anderer Benutzer einen
"unblock" Call absetzt oder das System neu gestartet wird.
Ein Patch
steht zur Verfügung.
Wie bereits gemeldet, bestehen in Kerberos verschiedene
Sicherheitslücken. Auch FreeBSD ist hiervon betroffen: Lokale und
Benutzer über das Netzwerk können Root-Rechte auf der Maschine
erreichen. Es wird empfohlen, die entsprechenden Programme zu
aktualisieren. |
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Das automatische Generieren von Schlüsselpaaren
durch PGP 5.0 unter Unix birgt das Risiko, dass diese Schlüssel
leicht zu knacken sind. Es ist nur PGP 5.0 betroffen.
Schüssel, die nicht-interaktiv mit PGP 5.0 auf einem System unter der
Nutzung von /dev/random erzeugt wurden, sind vorhersagbar. Speziell
gilt dieses, wenn in der genutzten Umgebung keine Datei randseed.bin
vorhanden ist bzw. war. Dokumente, die mit einem derartigen Schlüssel
verschlüsselt sind, können durch Angreifer entschlüsselt werden.
Ebenso besteht die Gefahr bei digitalen Signaturen - auch mit
Zertifikaten. Es wird empfohlen, die entsprechenden Schlüssel
zurückzurufen und neue Schlüsselpaare (interaktiv) zu erzeugen. |
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| System: |
Microsoft Windows |
| Topic: |
Neue Melissa Variante: ERS-2000.003i |
W97M.Melissa.BG ist ein neuer an Melissa
angelehnter Makrovirus. Öffnet ein Benutzer ein infiziertes Dokument,
schickt sich der Virus an alle im Adressbuch von MS Outlook
eingetragene Adressen. Außerdem kopiert er sich selber in die Dateien
C:\Data\Normal.dot und C:\WINDOWS\Start Menu\Programs\StartUp\Explorer.doc.
Danach beginnt er, Teile der Festplatte zu löschen, bis schliesslich
die Root-Verzeichnisse aller Laufwerke gelöscht werden. Hiermit ist
wieder einmal gezeigt, dass mit Attachments an E-Mails großer Schaden
anrichtbar ist - und dass Benutzer bei E-Mails unbekannter Herkunft
auf keinen Fall die Attachments öffnen sollten... |
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| System: |
Microsoft Windows NT 4.0 und 2000 |
| Topic: |
Denial-of-Service durch “ResetBrowser Frame”
bzw. “HostAnnouncement Flooding”: MS00-036,
ERS-2000.092,
NTShop,
NTShop |
Die Lücke durch “ResetBrowser Frame”
betrifft sowohl Windows NT 4.0 und Windows 2000. Wie bei den
meisten Implementationen kann ein Master-Browser über den
ResetBrowser Frame andere Browser ausschalten. Es besteht keine
Möglichkeit, diese Funktionalität auszuschalten. Angreifer können
innerhalb des Subnetzes beliebige Browser ausschalten - was in einem
Denial-of-Service Angriff enden kann.
Die andere Lücke (“HostAnnouncement Flooding”) betrifft lediglich
Windows NT 4.0. Hier besteht keine Möglichkeit, das Browser-Table zu
begrenzen. Angreifer können jetzt sehr viele HostAnnouncements
schicken, wodurch weiterer Datenverkehr angestossen wird. Im Endeffekt
kann dieses innerhalb der Strecke die Bandbreite des gesamten
Netzwerkes "kosten" - neben Problemen, die eine Maschine
unter NT dann mit den zu grossen Tables hat.
Es wird emfpohlen, Port 138/udp gegenüber dem Internet durch eine
Firewall zu blocken und Patches zu installieren: Windows NT 4.0 Workstation, Server,
und Server, Enterprise Edition sowie Windows 2000. |
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Durch eine Lücke im Netscape Navigator besteht
für Angreifer die Möglichkeit, Web Server (inkl DNS) nachzubauen und
dem Benutzer vorzugaukeln, dass für diesen Server ein gültiges
Zertifikat vorhanden ist. Im Gegensatz zur Spezifikation wird die
Konsistenz zwischen Zertifikat und DNS-Auflösung nicht mit einer
Warnmeldung versehen, daher kann es passieren, dass der Benutzer
sensible Daten an den (falschen) Web Server abliefert. Es wird
dringend empfohlen, jeweils die Zertifikate zu überprüfen und
Verbindungen abzulehnen, wo der im Zertifikat angegebene Name nicht
mit dem aus dem DNS übereinstimmt. |
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Das Programm infosrch.cgi wird bei IRIX per
Default installiert. Es dient für den Zugriff auf die SGI
Online-Dokumentation über den grundsätzlich installierten HTTP
Server auf Port 80. In infosrch.cgi wurde jetzt eine Lücke gefunden,
über die im Prinzip jeder alle Dateien auf der Maschine mit den
Rechten des Benutzers Nobody ansehen kann. Patches und auch eine
temporäre Lösung stehen im Advisory
zur Verfügung. |
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| System: |
NAI Gauntlet Firewall |
| Topic: |
Hohes Sicherheitsrisiko durch Cyber Patrol: SecFocus40,
NAI |
Wird der Gauntlet Firewall unter Unix betrieben,
und kommt der Cyber Patrol Server zum Einsatz, besteht eine große
Sicherheitslücke. Der Server bietet die Möglichkeit für einen
Pufferüberlauf, wodurch einerseits keine HTTP Verbindungen mehr
möglich sind - also ein klassischer Denial-of-Service. Andererseits
besteht aber auch die Gefahr, dass durch diesen Pufferüberlauf
Unberechtigte Root-Zugang zur Firewall erhalten. Um dieses Risiko zu
vermeiden, sollte der Cyber Patrol Server ausgeschaltet und/oder ein
Patch eingespielt werden. |
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Wie bereits gemeldet, wurden in Kerberos 5
Sicherheitslücken gefunden. Die im Netscape gefundenen sind mit
Version 4.73 beseitigt, sie steht für Red Hat Linux zur Verfügung.
Die folgenden Patches sollten installiert werden:
Red Hat Linux 6.2:
Intel:
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/i386/krb5-configs-1.1.1-16.i386.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/i386/krb5-devel-1.1.1-16.i386.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/i386/krb5-libs-1.1.1-16.i386.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/i386/krb5-server-1.1.1-16.i386.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/i386/krb5-workstation-1.1.1-16.i386.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/i386/netscape-common-4.73-1.i386.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/i386/netscape-navigator-4.73-1.i386.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/i386/netscape-communicator-4.73-1.i386.rpm
Alpha:
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/alpha/krb5-configs-1.1.1-16.alpha.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/alpha/krb5-devel-1.1.1-16.alpha.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/alpha/krb5-libs-1.1.1-16.alpha.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/alpha/krb5-server-1.1.1-16.alpha.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/alpha/krb5-workstation-1.1.1-16.alpha.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/alpha/netscape-common-4.73-1.alpha.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/alpha/netscape-navigator-4.73-1.alpha.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/alpha/netscape-communicator-4.73-1.alpha.rpm
Sparc:
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/sparc/krb5-configs-1.1.1-16.sparc.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/sparc/krb5-devel-1.1.1-16.sparc.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/sparc/krb5-libs-1.1.1-16.sparc.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/sparc/krb5-server-1.1.1-16.sparc.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/6.2/sparc/krb5-workstation-1.1.1-16.sparc.rpm
Red Hat Linux 5.2:
Intel:
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/5.2/i386/netscape-common-4.73-0.5.2.i386.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/5.2/i386/netscape-navigator-4.73-0.5.2.i386.rpm
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/5.2/i386/netscape-communicator-4.73-0.5.2.i386.rpm
Source:
rpm -Fvh ftp://ftp.redhat.com/5.2/SRPMS/netscape-4.73-0.5.2.src.rpm |
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| System: |
Meta Products Offline Explorer |
| Topic: |
Risiko durch Veröffentlichen von Dateien: NTShop |
Der MetaProducts Offline Explorer 1.3.241startet
einen Service auf Port 800, wodurch der Web Cache der Benutzer ohne
Probleme auszulesen ist. Durch weitere Sicherheitslücken ist es
fortgeschrittenen Angreifern auch möglich, über das GET-Kommando
alle Dateien des PC auszulesen. Ein Patch wird bald veröffentlicht. |
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| System: |
Nite FTP Server |
| Topic: |
Einige Möglichkeiten zum Denial-of-Service:
NTShop |
Der Nite FTPd ist in Visual Basic geschrieben
und hält einige Möglichkeiten zum Denial-of-Service bereit: Kommen
mehr als 40 USER Kommandos an den Server, geht dem System der Speicher
aus und es stürzt ab. Auch unendlich lange Passworte verträgt der
Server nicht. Neben diesen sind noch einige weitere Möglichkeiten
gefunden worden. Der (deutsche) Hersteller
weiß von dem Problem und wird es wohl bereinigen. |
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| System: |
Lotus Domino |
| Topic: |
Denial-of-Service durch SMTP: NTShop |
Der Lotus Domino Server 5.0.x überprüft nicht
die Länge der Eingabe von Mailadressen. Während einer
SMTP-Verbindung zum Ausliefern von Mail ist das Kommando MAIL FROM
notwendig, um dem Server mitzuteilen, von wem die E-Mail kommt. Wird
für den absenden Host 4 kB "Datenmüll" eingefügt (me@<four-kilobytes-of-junk>),
so stürzt der Domino Server ab. Lotus scheint an einem Patch zu
arbeiten. |
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| System: |
Axent Technologies |
| Topic: |
Denial-of-Service against NetProwler: NTShop |
Zwei fragmentierte Pakete an die Maschine, die
mit dem NetProwler 3.0 überwacht wird, reichen, um ihn zum Absturz zu
bringen. Voraussetzung ist, dass als IP Absenderadresse die von dieser
Maschine angegeben ist. Ein Patch wird wohl bald veröffentlicht. |
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| System: |
IBM AIX |
| Topic: |
Sicherheitslücke im Filesystem: ERS-2000.087 |
Auf Systemen unter AIX 3.2.x, 4.1.x, 4.2.x, 4.3.x
können lokale Benutzer auf der lokalen oder auch auf gemounteten
Festplatten schreibend auf Dateien zugreifen, obwohl sie eigentlich
kein Recht dazu haben. Patches für alle Systeme, ausgenommen AIX
4.3.2, stehen hier
zur Verfügung. |
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| System: |
Cisco IOS |
| Topic: |
Denial-of-Service durch HTTP Server: Cisco,
S-00-12 |
Ein Fehler in verschiedenen Versionen der Cisco IOS
Software sorgt dafür, dass Cisco Router oder Switches aufhören zu
arbeiten und neu starten. Dieses ist dann der Fall, wenn der HTTP Service
eingeschaltet ist und mit einem URL der Form "http://<router-ip>/%%"
angesprochen wird. Dieses kann für einen Denial-of-Service Angriff
augenutzt werden. Patches stehen zur Verfügung und sollten
baldmöglichst installiert werden. |
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| System: |
Sun Solaris 2.6 und 7 |
| Topic: |
Pufferüberlauf in lp/lpset/lpstat: AL-2000.04 |
In den Kommandos lp/lpset/lpstat unter Solaris
ist die Möglichkeit zu einem Pufferüberlauf gefunden worden. Dadurch
können lokale Benutzer Root-Rechte auf dem System erhalten. Ein
"Pre-Patch" (noch nicht voll getestet) ist verfügbar,
Administratoren sollten die Patches #T107115-04 für Solaris 7 bzw.
#106235-05 für Solaris 2.6 installieren. |
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| System: |
Cold Fusion |
| Topic: |
Sicherheitsrisiko in ClusterCATS: ASB00-12 |
ClusterCATS läßt unter Umständen bei einem
HTTP-Redirect weitere Daten an der URL, wodurch auch unter gewissen
Umständen Benutzername und Passwort weitergeleitet werden können.
Ein Patch
steht zur Verfügung. |
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| System: |
SuSE Linux |
| Topic: |
Sicherheitslücken im Kernel: SUSE-048 |
Das Sicherheitsfeature ipchains des Linux Kernel
hat eine Lücke, die bezüglich udp und den FTP Rückverbindungen
ausgenutzt werden kann. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass
Benutzer die Maschine zum Absturz bringen können.
Es wird dringend empfohlen, die entsprechenden Patches von SuSE's
Webpage for Patches zu installieren. |
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| System: |
TurboLinux |
| Topic: |
Sicherheitslücke in OpenLDAP: TLSA2000010 |
OpenLDAP folgt beim Anlegen von Dateien
symbolischen Links. Per Default werden Dateien im Verzeichnis /usr/tmp
angelegt, symbolisch verbunden mit dem welt-schreibbaren Verzeichnis
/tmp. Daher können Benutzer im Prinzip jede beliebige Datei auf der
Maschine überschreiben. Ein Patch wurde veröffentlicht, Links dazu
sind dem Advisory
zu entnehmen. |
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Kann ein Paket nicht als ganzes über das
Netzewerk transportiert werden, so wird es von Routern in einzelne
Fragmente aufgeteilt. Diese werden zum Zielsystem geleitet und hier
zum Originalpaket zusammengebaut. Systeme unter Windows haben hier
eine Lücke, die bei einem kontinuierlichen fragmentierten Datenstrom
dazu führen kann, dass die CPU Last erheblich steigt - was insgesamt
zu einem Denial-of-Service (DoS) führen kann.
Microsoft hat Patches für Windows
95, Windows
98, Windows NT 4.0 Workstation, Server
und Server, Enterprise Edition, Windows NT 4.0 Server, Terminal Server
Edition sowie Windows 2000 Professional, Server
und Advanced Server veröffentlicht. |
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In den verschiedenen Versionen des IE von
Microsoft wuden drei neue Lücken gefunden:
- Die "Frame Domain Verification" Lücke, über die Betreiber von Web
Servern sämtliche Dateien vom abrufenden Client auslesen können.
- Die "Unauthorized Cookie Access" Lücke gestattet es Betreibern von
Web Servern die auf dem Client gespeicherten Cookies auszulesen.
- Die "Malformed Component Attribute" Lücke erlaubt es Betreibern von Web
Servern beliebigen Code auf der Maschine des Clients auszuführen.
Ein Patch,
der IE 4.01 SP2 oder 5.01 voraussetzt, ist von Microsoft
veröffentlicht worden. |
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Der CERT Coordination Center hat
in letzter Zeit einige Möglichkeiten zu Pufferüberläufen in der
Kerberos Authentisierungs-Software bemerkt. Die größte
Sicherheitslücke erlaube es Angreifern, Root-Rechte auf der Maschine
mit der Kerberos Authentisierungs-Software zu erreichen. Sind
gefährdete Services auf dem Key Distribution Center (KDC) in Betrieb,
so kann die ganze Kerberos Domain kompromittiert werden.
Nähere Informationen finden sich im Advisory. |
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| System: |
SeattleLab Emurl |
| Topic: |
Benutzereigene Mailboxen öffentlich: NTShop |
Emurl 2.0 gestattet den Abruf von E-Mails über
das Web mittels spezieller URL's. Durch eine Lücke ist es Angreifern,
die hinter den Code zur Berechnung des URL gekommen sind, möglich,
alle Mailboxen ohne Passwortangabe auf dem System abzurufen.
Existieren mindestens zwei identische Mailboxen auf dem System
ist der gleiche Effekt vorhanden. Eine Demonstration des Problems ist
im Advisory
einzusehen. SeattleLab hat eine verbesserte
Version veröffentlicht. |
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| System: |
NTmail |
| Topic: |
Sicherheitslücke durch Offenen Proxy: NTShop |
NTmail Version 5.x enthält ein Web Interface
zur Konfiguration (Port 8000) und eines zur Nutzung als Proxy (Port
8080). Wird dieser Proxy ausgeschaltet, so ist es für Benutzer noch
immer möglich, über Port 8000 in das Internet zu gelangen - wodurch
die möglicherweise vom Administrator beabsichtigte Proxysperre
durch die Benutzer umgehbar ist. NTMailUSA arbeitet an einem
Patch. |
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| System: |
AntiSniff Version 1.01 und AntiSniff Researchers
Version 1.0 |
| Topic: |
Sicherheitsrisiko durch Pufferüberlauf: l0pht |
AntiSniff ist ein von L0pht Heavy Industries im
Jahre 1999 veröffentlichtes Tool. Es versucht durch eine Reihe von
Tests festzustellen, ob eine Maschine im Netzwerksegment auch
Datenverkehr abhört, der nicht an sie gerichtet ist. Im Bereich
DNS-Tests existiert eine Lücke, über die das System, auf dem die
AntiSniff Software läuft, durch einen Pufferüberlauf abstürzen
kann. Hierdurch kann der Angreifer im Prinzip jeden beliebigen Code
auf dem System ausführen.
Weitere Informationen finden sich im Advisory. |
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| System: |
Matt Kruse Calendar Script |
| Topic: |
Sicherheitslücken durch cgi's: SUID-011 |
Dieses Problem betrifft sowohl Unix als auch NT
Web Server. Die Skripten calender.pl und calendar_admin.pl führen nur
eine ungenügende Überprüfung der Eingaben durch. Daher kann im
Prinzip jeder über das Netzwerk beliebige Befehle mit den Rechten des
httpd-Prozesses auf der Maschine ausführen. Eine Demonstration des
Problems ist im Advisory
gezeigt. Es wird empfohlen, diese Skripten nicht zu nutzen und
überhaupt mit CGI's sehr vorsichtig zu sein. |
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Ein ActiveX Control, das mit Office 2000
ausgeliefert wird, ist fälschlicherweise als "safe for
scripting" gekennzeichnet. Dieses Control, Office 2000 UA
Control, wird von der "Anzeigen"-Option der Office-Hilfe
genutzt. Ein unseriöser Betreiber einer Web Site kann damit
Office-Funktionen auf der Maschine des Besuchers seines Servers
ausführen, ohne dass der Benutzer dieses unbedingt merkt. Das Control
ist nur bei Office 2000 enthalten. Microsoft hat einen Fix
veröffentlicht. Eine Demonstration des Problems ist hier
zu finden. |
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| System: |
FileMaker Web Companion |
| Topic: |
Sicherheitsloch durch Anzeige von Feldern trotz
"Don't Show": K-038,
S-00-16 |
Auf den Plattformen, die zur Veröffentlichung
von Filemaker 5 Datenbanken durch den Web Companion genutzt werden,
verhindert das Setzen von "Don't Show" nicht unbedingt, dass
diese Felder auch wirklich nicht angezeigt werden. Daher können
Benutzer diese Felder, die u.U. vertrauliche Informationen halten,
einsehen. Es wird empfohlen, das veröffentlichte Update
einzuspielen. |
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Es scheint, als ob alle Versionen des Netscape
Navigator (inkl. 4.72) bei der Überprüfung von SSL Sessions eine
Lücke haben. Der Netscape Navigator erlaubt die Umgehung der Warnung
bei einem ungültigen SSL-Zertifikat. SSL ist für kommerzielle
Anwendungen im Internet heute sehr weit verbreitet. Durch die Lücke
werden grundlegende Sicherheitsfeatures von SSL ausgetrickst: Der
Benutzer kann nicht mehr sicher sein, dass er wirklich mit dem
richtigen Server verbunden ist und daher kann er möglicherweise
vertrauliche Informationen wie z.B. Kreditkarten-Nummern oder
Passworte an den Betreiber des Servers übermitteln - auch wenn die
Verbindung durch SSL gesichert ist. Netscape hat für den Navigator
eine Ergänzung, den Personal Security Manager (PSM)
veröffentlicht. |
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Wie im RFC 2396 geregelt, unterstützt auch der
Internet Information Server abhängig von der Extension die direkte
Ausführung von Dateicode auf dem Server. Schickt ein Angreifer einen
URL an den IIS mit einer speziellen Endung, so kann er ihn dazu
bringen, sehr viel oder alle Kapazität der CPU auf diese Anfrage hin
zu verweden - der IIS steht danach. Microsoft hat einen Patch für den
IIS
4.0 und IIS
5.0 veröffentlicht. |
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Beim Microsoft IIS 4.0 und 5.0 sind zwei Lücken
gefunden worden, die sich durch die ISAPI Erweiterung ergeben.
Letztere ermöglicht den Benutzern ihre Passwortverwaltung über den
Browser durch .HTR Skripten.
- "Undelimited .HTR Request": Durch das Weglassen eigentlich
geforderter Delimiter gerät der IIS durcheinander und er weigert
sich, weitere .HTR Anfragen zu beantworten. Ausserdem kann der Server
u.U. hierdurch auch insgesamt sehr langsam werden.
- ".HTR File Fragment Reading": Fragmente bestimmter Dateitypen
können zur Ausführung "spezieller" Anfragen genutzt
werden, wodurch im Prinzip jede Datei des Servers von aussen gelesen
werden kann. Microsoft hat Patches für den IIS
4.0 und IIS
5.0 veröffentlicht. |
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Golddig ist ein Spiel unter X11, das als Teil
der FreeBSD Portsammlung verfügbar ist. Es wird bei Golddig ein
Utility installiert, das Benutzern erlaubt, beliebige Dateien auf der
Maschine zu verändern. Libmytinfo ist Teil von ncurses, einer Library
zur Darstellung von Text-Moden. Hier existiert eine Sicherheitslücke
für binäre Dateien, die mit libmytinfo verlinkt sind und das setuid-
bzw. setgid Bit gesetzt haben. Höhere Rechte sind für Benutzer
erreichbar. Gnapster ist ein Client vom Napster Netzwerk. Der Gnapster
Port (Version 1.3.8 und früher enthäölt eine Lücke, über die
Benutzer über das Netzwerk alle Dateien, auf die Gnapster zugreifen
kann, lesen können. Patches sind verfügbar und sollten
installiert werden. |
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| System: |
NetBSD |
| Topic: |
Denial-of-Service durch IP Options: NetBSD2000-002 |
Der Empfang von IP Paketen mit speziellen IP
Optionen kann unkontrollierten Zugriff auf den Kernel Mode oder
Datenverlust zur Folge haben. Zwei Probleme sind der Grund hierfür:
Erstens ein Zusammenhang zwischen dem GCC und einem Codefragment, das
nicht ANSI C gemäß ist und zweitens verschiedene
Bereichsüberprüfungen, die nicht korrekt arbeiten. Patches für
NetBSD 1.4.1
und 1.4.2
stehen zur Verfügung. |
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| System: |
Netwin |
| Topic: |
Risiken in DNewsWeb und DMailWeb: NTShop,
NTShop |
In Netwin DNewsWeb v5.3e1 ist die Möglichkeit
zu einem Pufferüberlauf gefunden worden, indem ein überlanger URL
(group und utag) an den Web Server übergeben wird. Hierdurch können
auf ihm beliebige Kommandos ausgeführt werden. Auch im Netwin DMailWeb v2.5d
a ist ein Pufferüberlauf bekannt, der ebenfalls durch einen
überlangen URL (utoken) ausgelöst wird. Auch hier können auf dem
Web Server beliebige Programme ausgeführt werden. Patches
stehen zur Verfügung. |
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| System: |
Quake3Arena |
| Topic: |
Sicherheitslücke im Auto-Download Feature: ISS-050 |
Quake3Arena der Version 1.16 für Windows
gestattet das Lesen und Schreiben von Dateien sowie einen
automatischen Download von Dateien auf das System des Benutzers. Durch
eine Sicherheitslücke besteht die Möglichkeit, dass ein Angreifer
Schreib- und Leserechte auf dem Quake3Arena System des Benutzers
erhält, wenn dieser sich mit einem Server verbindet, der von dem
Angreifer kontrolliert wird. Daher könnte der Angreifer Passworte
ausspähen, Dateien manipulieren oder auch Trojanische Pferde
installieren.
Es wird empfohlen, den im Advisory
genannten Patch zu installieren. |
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| System: |
viele |
| Topic: |
Neues ISS Summary: ISS |
In den letzten Wochen wurden 35 neue Risiken
gefunden:
- eudora-warning-message
- icradius-username-bo
- postgresql-plaintext-passwords
- aix-frcactrl-file-modify
- cisco-ios-http-dos
- meetingmaker-weak-encryption
- pcanywhere-tcpsyn-dos
- piranha-passwd-execute
- piranha-default-password
- solaris-lp-bo
- solaris-xsun-bo
- solaris-lpset-bo
- zonealarm-portscan
- cvs-tempfile-dos
- imp-wordfile-dos
- imp-tmpfile-view
- suse-file-deletion
- qpopper-fgets-spoofing
- adtran-ping-dos
- emacs-local-eavesdrop
- emacs-tempfile-creation
- emacs-password-history
- irix-pmcd-mounts
- irix-pmcd-processes
- irix-pmcd-dos
- iis-myriad-escape-chars
- freebsd-healthd
- beos-syscall-dos
- linux-trustees-patch-dos
- pcanywhere-login-dos
- beos-networking-dos
- win2k-unattended-install
- mssql-agent-stored-pw
- webobjects-post-dos
- allaire-forums-allaccess
Weitere Informationen finden sich auf dem Server von ISS. |
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Ab späten Vormittag des 4.5.2000 wurden verstärkt E-Mails
mit dem Subject ILOVEYOU und dem Text kindly check the attached LOVELETTER coming from
me beobachtet. Angehängt ist die Datei LOVE-LETTER-FOR-YOU.TXT.vbs.
Diese Datei enthält einen Wurm. Einige Folgen sind, dass diese Mail an
das gesamte Adressbuch geschickt wird und einige
"Optimierungen" am System vorgenommen werden (u.a. durch
Download von Dateien vom Server http://www.skyinet.net/...), dem Versenden von Dateien über mIRC, dem Hinzufügen von Registry Keys und
dem Verändern von Dateien (.vbs, .vbe, .js, .jse, .css, .wsh, .sct,
.hta, .jpg, .jpeg, mp3, .mp2 und script.ini) auf der Festplatte. Sie
werden alle in .vbs umbenannt und im Header steht:
rem barok -loveletter(vbe) <i hate go to school>
rem by: spyder / ispyder@mail.com / @GRAMMERSoft Group / Manila,Philippines
Wenn der Wurm aufgetreten ist und das AV-Tool diesen (noch) nicht
erkannt hat, helfen folgende Schritte, das Originalsystem wieder
herzustellen:
- Löschen der Dateien $WIN\system32\MSKernel32.vbs,
$WIN\system32\LOVE-LETTER-FOR-YOU.TXT.vbs,
$WIN\system32\LOVE-LETTER-FOR-YOU.HTM
und $WIN\Win32DLL.vbs.
- Löschen folgender Registry-Keys:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run\MSKernel32
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunServices\Win32DLL
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run\WIN-BUGSFIX
- Der Registry-Key
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Internet Explorer\Main\Start Page
muss auf den ursprünglichen Wert zurückgesetzt werden.
Mit einem Reboot sollte der Virus bzw. Wurm vernichtet sein. Ein Script
zum Entfernen ist inzwischen auch verfügbar. Übrigens setzt der Wurm
voraus, dass der Windows Scripting Host aktiviert ist.
Zusätzlich ist jetzt eine Variante aufgetaucht: Als Subject wird Joke
angegeben und das Attachment heisst VeryFunny.vbs. Hierbei handelt es
sich um denselben Source Code wie bei ILOVEYOU, aber die im
Original-Code verwendeten Tab's sind in Leerzeichen geändert.
Hierdurch kann es passieren, dass dieser Wurm nicht von allen
AntiVirus Tools entdeckt wird. Eine gute Zusammenfassung von
Gegenmaßnahmen (inkl. den Links zu AV-Herstellern) können Sie hier
finden. |
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| System: |
LSoft Listserv Web Archives |
| Topic: |
Pufferüberlauf entdeckt: NTShop |
Das Cerberus Security Team hat in LSoft's
Listserv Web Archive Komponente (wa.exe, Version 1.8d und früher)
einen über das Netzwerk ausnutzbaren Pufferüberlauf gefunden.
Hiervon ist sowohl die Unix, als auch die Windows Version betroffen.
Listserv ist ein weit verbreitetes Softwarepaket für Mailing-Listen.
Das Web Archive gestattet die Administration über ein Web
Interface.
LSoft arbeitet an einem Patch. Detaillierte Informationen über die
gefundene Lücke finden sich hier,
im Advisory
ist eine Demonstration des Problems zu finden. |
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| System: |
Aladdin eToken USB Key 3.3.3.x |
| Topic: |
Möglichkeit zur Umgehung des PIN: l0pht,
NTShop |
Aladdin Knowledge Systems' eToken ist ein
portables USB (Universal Serial Bus) Device zur Authentisierung von
Benutzern. eToken speichert die privaten Schlüssel, Passworte und
elektronische Zertifikate in einem Hardware-Token von der Größe
eines Türschlüssels. Kommt ein Angreifer an dieses Gerät, so kann
er mit einfachsten elektronischen Mitteln und ohne Wissen der PIN
diese auf den Default-Wert zurückstellen. Aladdin betont, dass es
sich bei der Version 3.3.3.x des Tokens lediglich um eine Demoversion
handelt - in der Dokumentation ist allerdings nichts darüber zu
finden.
Detaillierte Informationen finden sich im Advisory. |
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| System: |
HP-UX |
| Topic: |
Sicherheitslücken in automountd und shutdown:
HP Security Bulletin
#00114 und #113, ERS-2000.076,
ERS-2000.077 |
In automountd (HP-9000 Series 700/800 HP-UX 10.20
und 11.00) wurde eine Lücke gefunden, durch die Angreifer beliebige
Kommandos mit den Rechten des Automount Prozesses durchführen
können. HP-9000 Series700/800 mit HP-UX 11.x und 10.x zeigen ein
Sicherheitsrisiko in shutdown, das die Eingaben nicht korrekt
verarbeitet. Hewlett Packard hat jetzt neue Patches
veröffentlicht:
| System |
Patch |
| HP-UX 10.20 |
PHNE_20628 |
| HP-UX 11.00 |
PHNE_20371 |
| HP-UX 10.20, 10.10 |
PHCO_21574 |
| HP-UX 11.00 |
PHCO_21534 |
| HP-UX VirtualVault (VVOS) 10.24 |
PHCO_21566 |
| HP-UX VirtualVault (VVOS) 11.04 |
PHCO_21567 |
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Wie Caldera Systems berichtet, wird OpenLinux 2.3 Desktop
mit einem falsch konfigurierten OpenLDAP Paket ausgeliefert. Der LDAP
Daemon slapd legt im Verzeichnis /usr/tmp verschiedene Dateien an,
symbolische Links werden aber nicht korrekt behandelt. Daher kann im
Prinzip jeder Benutzer Dateien des Systems überschreiben.
LISA ist ein Tool, mit dem über die Konsole das System administriert
werden kann. Versionen bis 4.1 haben mit der Behandlung temporärer
Dateien ein Problem: Lokale Benutzer können Shell-Kommandos mit den
Rechten von LISA (normalerweise root) ausführen.
Es wird empfohlen, die erschienenen Patches zu installieren. |
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| System: |
Cart32 Software |
| Topic: |
Hintertüren gefunden: NTShop |
Das Cerberus Security Team hat in der Cart32
software von McMurtrey/Whitaker & Associates,
Inc, einer Software für Web-basierte Einkaufswagen, eine Hintertür
gefunden. Betroffen sind die Versionen Cart32 v2.6 und 3.0. Die
gefundene Hintertür bietet Angreifern Zugriff auf Passworte und
Kreditkartendaten. Zusätzlich können u.U. das Administratorpasswort
geändert oder auf einem Remote-Server beliebige Kommandos ausgeführt
werden. Eine Demonstration des Problems ist im Advisory
zu finden, ein Patch wurde
veröffentlicht. |
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| System: |
viele |
| Topic: |
Nameserver als Generator von
Denial-of-Service Angriffen: IN-2000-04 |
Das US-CERT erhält immer mehr Berichte, nach
denen Angreifer Nameserver für die Durchführung von DoS-Angriffen
über Paketfluten einsetzen. Die Methode besteht darin, dass viele
Anfragen mit einer gefälschten IP Absenderadresse über Port 53/udp
an Nameserver getätigt werden. Die meist größeren Antworten werden
an die im Paket enthaltene IP Absenderadresse (hier dann das Opfer des
Angriffs) geschickt. Weitere Informationen finden sich im Advisory. |
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| System: |
Atrium Cassandra NNTP Server |
| Topic: |
Denial-of-service möglich: NTShop |
Der Cassandra NNTP Server Version v1.10 enthält
einen ungeprüften Puffer, wodurch Angreifen den Service auf Port 119
"ausschalten" können. Werden in Verbindung mit dem
AUTHINFO-Kommando ca. 10.000 Zeichen geschickt, ist der DoS-Angriff
erfolgreich. Atrium Software International arbeitet an einem Patch. |
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| System: |
SuSE Linux |
| Topic: |
Sicherheitsrisiko durch aaabase: SUSE-047 |
Aaa_base ist ein Basispaket, das mit jeder SuSE
Linux Distribution installiert wird. Zwei Lücken wurden gefunden:
1) Der Cronjob /etc/cron.daily/aaa_base führt täglich eine Überprüfung der
Verzeichnisse /tmp und /var/tmp durch, wobei auch veraltete Dateien
gelöscht werden können. Ist diese "Reinigung" der
Verzeichnisse konfiguriert, können lokale Benutzer im Prinzip jede
Datei oder jedes Verzeichnis auf der Festplatte löschen.
2) Einige Accounts haben /tmp als Home-Verzeichnis - z.B. die Benutzer
games, firewall, wwwrun und nobody bei SuSE 6.4. Legt ein Angreifer im
Verzeichnis /tmp nun "."-Dateien wie Profile in /tmp an, so
können sie u.U. durch den Befehl "su - nobody" zum Tragen
kommen und die Benutzer-ID wird kompromittiert. Diese Lücke könnte
auch auf anderen Unix-Systemen vorhanden sein.
Es wird dringend empfohlen, die entsprechenden Patches von SuSE's
Webpage for Patches zu installieren. |
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Jetzt ist ein neues Tool für die Durchführung
von Distributed Denial of Service (DDoS) Angriffe auf verschiedenen
Mailinglisten veröffentlicht worden: mstream. Das Tool enthält
einen "Master Controller" und einen "Zombie". Der
Master hat die Kontrolle über die Zombies. Der Angreifer verbindet
sich über telnet mit dem Master und steuert so die Zombies. Der
Angriff selber wird von den Zombies durchgeführt, es handelt sich um
einen modifizierten Angriff des Typs "stream.c". Weitere
Informationen finden sich im Advisory
und auf der Site von packetstorm. |
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