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Mai 1999, letzte Ergänzung: 04. Januar 2000
English Version
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Die meisten Links führen direkt auf die entsprechende
Datei beim meldenden CERT bzw. andere Organisation. Die ständige Aktualität (speziell
welche Gegenmaßnahmen zu ergreifen oder welche Patches zu installieren sind) ist damit
sichergestellt.
Die meisten nachgeladenen Texte sind auf englisch.
Übrigens: Wenn für Systeme Risiken veröffentlicht werden, heißt dieses nicht,
daß die Systeme, für die keine Risiken veröffentlicht werden automatisch sicherer sind! |

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1) Durch das "Favorites" Feature können Benutzer des IE
eine Liste ihrer favorisierten Web Sites führen (Bookmarks). Im IE 5 kann diese Liste
Icons enthalten, die mit der entsprechenden Web Site korreliert sind. Es besteht die
Möglichkeit, daß durch spezielle Icons ein Pufferüberlauf provoziert wird, durch den
beliebiger Code auf der Maschine des Benutzers ausgeführt werden kann. Diese Lücke
betrifft nur IE, die unter Windows 9x betrieben werden, NT-Systeme sind nicht betroffen.
2) 2) Die "Legacy ActiveX Control" Lücke bezieht sich auf ein ActiveX Control,
das von früheren Installationen des IE genutzt wurde. Vom IE 4.0 und 5 wird es nicht
benutzt. Ist es auf der Maschine installiert, kann von einer Web Site aus die lokale
Festplatte ausgelesen werden.
Es wird empfohlen, den entsprechenden Patch
möglicht umgehend zu installieren. |

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Wenn die Client-Software von Microsoft für die Einwahl über RAS
oder RRAS genutzt wird, muß der Benutzer in einem Fenster seinen Account und Paßwort
angeben. In diesem Fenster befindet sich eine weitere Checkbox, in der angeklickt werden
kann, ob das Paßwort gespeichert werden soll - oder aber nicht. Unabhängig von der
Eingabe des Benutzers wird der Username und das Paßwort in der Registry weggeschrieben.
Es wird empfohlen, die von Microsoft erschienenen Patches zu installieren: RAS,
RRAS
Sie sind, wie bisher sehr häufig, nur für die US-Version von NT verfügbar. |

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Seit dem letzten CERT Summary im Februar 1999 (CS-99.01) sieht das
US-amerikanische CERT derzeit folgende Trends:
1. Verstärkte Virus-Aktivitäten:
- Melissa: Der Melissa-Virus verbreitet sich hauptsächlich durch an E-Mails angehängte
Word 97 bzw. Word 2000 Dokumente. Er wird von aktueller Anti-Virus Software entdeckt und
entfernt. Weitere Informationen unter CA-99-04
2. CIH/Chernobyl: Der CIH-Virus infiziert ausführbare Dateien und wird durch die
Ausführung einer infizierten Datei verbreitet. Daher verbreitet sich dieser Virus bei der
normalen Nutzung von Rechnern relativ schnell. Die verbreitetste Version wird am 26.
April, andere am 26. eines beliebigen Monats (speziell Juni) aktiv. Weitere Informationen
unter IN-99-03
- Happy99: Happy99.exe ist ein Virus in Form eines Trojanischen Pferdes. Bei Ausführung
des Programms ist auf dem Bildschirm ein Feuerwerk und eine Schrift "Happy 99"
zu sehen. Gleichzeitig werden Systemdateien so modifiziert, daß "Happy99" an
andere per E-Mail weitergeleitet wird. Weitere Informationen unter IN-99-02.
2. Wieder aufkommende SYN-Flooding Angriffe:
In letzter Zeit sind immer mehr SYN-Angriffe zu beobachten. Für diese Art von
Denial-of-Service Angriff auf Protokollebene sind Schutzmechanismen verfügbar, die
zumindest die Auswirkungen eines solchen Angriffs mindern. Weitere Informationen unter CA-96.21
3. Stark verbreitete Scans:
Scanner werden immer ausgefeilter, beginnend mit Tools, die einfache Skripten verwenden
bis hin zur Verwendung von Stealth-Techniken. Mit diesen Tools werden immer mehr Server
untersucht, als Ergebnis bekommen potentielle Angreifer Informationen über das
installierte Betriebssystem und seine Lücken sowie installierte Programme und die
entsprechenden Schwachstellen. Heute sind die meisten Angriffe automatisiert. Weitere
Informationen dazu: IN-99-01,
IN-98-06, IN-98-05, IN-98-04, IN-98-02. Die meisten Berichte
an das CERT betreffen Lücken in mountd, IMAP und POP3.
4. Angriffe gegen Web Server
Das CERT erhält sehr viele Meldungen über Angriffe gegen Web Server, die besonders die
Sicherheitslücken ausnutzen, die bei der Installation von Beispieldateien entstehen -
besonders betroffen die Server Cold Fusion und IIS. Die Angriffe haben oft Lese- und
Schreibrechte für den Angreifer zur Folge. Daher könnnen Angreifer beispielsweise auch
die Inhalte des Web Servers modifizieren. Weitere Informationen über die Lücken der
genannten Server bei Allaire und Microsoft. |

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| System: |
Microsoft Word 97/2000 |
| Topic: |
Melissa Virus Verbreitung durch .RTF-Files: SVA001,
SS-99-14 |
Der Virus W97M.Melissa (CA-99-04)
wurde erstmals im März 1999 entdeckt. Er wird derzeit wieder verstärkt verbreitet - und
zwar als Word-Dokument mit "RTF"-Extension. Bei diesen Dokumenten handelt es
sich nicht um RTF- sondern um Word-Dateien! Viele Benutzer haben ihren Virenscanner so
konfiguriert, daß Dateien mit der Endung ".RTF" nicht gescannt werden, daher
wird der Virus oft nicht entdeckt.
Alle Hersteller von Anti-Virus-Software haben inzwischen ihre Patternlisten aktualisiert,
daß auch der Melissa-Virus nachgewiesen werden kann. Es wird empfohlen, immer die
aktuellsten Patterns zu verwenden (auch wenn es sich hier nicht um einen neuen Virus
handelt) und sicherzustellen, daß auch Dateien mit der Endung ".RTF" gescannt
werden. |

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Durch das Ausnutzen einer Sicherheitslücke in midikeys ist es
möglich, auf einer Maschine Root-Access zu bekommen. SGI hat dieses öffentlich
diskutierte Problem bestätigt und arbeitet an einem Patch.
Als Workaround wird empfohlen, durch chmod 555 /usr/sbin/midikeys das Setuid-Bit
zu entfernen. |

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Im NetBSD wurden zwei Sicherheitslücken gefunden, die das ARP
Protokoll betreffen:
Die erste betrifft Maschinen mit mehr als einem Netzwerk-Interface. Adreß-Informationen
eingehender ARP-Pakete werden nicht überprüft, ob sie am richtigen Interface ankommen.
Daher kann von einem Interface aus die ARP-Information des anderen Interface verändert
werden und somit die Maschine u.U. nicht mehr korrekt auf ARP-Anfragen antworten. Ebenso
ist es möglich, daß hierdurch Datenverkehr umgeleitet wird. Die zweite Lücke betrifft
statische ARP-Einträge, die ebenfalls auf der Zielmaschine verändert werden können.
Es wird empfohlen, den entsprechenden Patch zu
installieren. |

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Die Komponente des RAS-Clients, die Telefonbucheinträge
verarbeitet, hat eine Lücke, durch die zwei Sicherheitsrisiken entstehen. Durch die erste
Lücke kann ein Denial-of-Service Angriff in der Art durchgeführt werden, daß ein
Pufferüberlauf beim RAS-Client provoziert wird und er hierdurch abstürzt. Die zweite
Lücke ist komplizierter auszunutzen. Sie basiert darauf, daß durch spezielle Einträge
im Telefonbuch ebenfalls ein Pufferüberlauf stattfindet und dadurch beliebiger Code auf
der Opfermaschine ausgeführt wird. RAS-Server sind von diesen Problemen nicht betroffen.
Es wird empfohlen, den von Microsoft veröffentlichten Hotfix
zu installieren. Derzeit ist er nur für die US-Version von NT verfügbar. |

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Das CIAC hat eine Zusammenfassung über Sicherheit von Web Servern
veröffentlicht.
Öffentliche Web Server sind immer mehr attraktive Ziele für Angreifer, die Unternehmen
schädigen oder politische Meinungen veröffentlichen wollen. Gute aufgesetzte und
betriebene Web Server mindern das Risiko eines Angriffs erheblich. |

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| System: |
Compaq Tru64/DIGITAL UNIX V4.0B-F |
| Topic: |
Potentielle Sicherheitslücke in dtlogin: SSRT0600, ERS-1999.067 |
Compaq hat eine potentielle Sicherheitslücke in
/usr/dt/bin/dtlogin von Compaq's Tru64/DIGITAL UNIX gefunden, durch die unter bestimmten
Umständen normale Benutzer Superuser-Rechte auf einer Maschine erreichen können.
Zur Beseitigung dieses Problems ist ein Patch
für Tru64/DIGITAL UNIX V4.0B, V4.0D, V4.0E and V4.0F veröffentlicht worden. |

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ISS berichtet von 14 neuen Sicherheitslücken im
letzten Monat:
- oracle-unix-symlinks
- novell-tts-dos
- inn-innconf-env
- inn-pathrun
- sol-lpset
- cde-dtprintinfo
- iis-samples
- http-alibaba-dotdot
- netscape-dirsvc-password
- servu-command-bo
- oracle-oratclsh
- linux-coas
- ie-dhtml-control
- netbsd-svr4
Weitere Informationen sind auf dem Server von ISS zu
finden. |

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Das Windows Help Utility sucht Hilfe-Informationen für
Applikationen und zeigt diese dem Benutzer an. Diese Informationen werden in verschiedenen
Dateitypen gehalten und vom Help Compiler angelegt. Per Default sind die Hilfe-Dateien im
Verzeichnis $WINNT\help abgelegt, für das lokale Benutzer Schreibrechte haben.
Im Help Utility besteht eine Sicherheitslücke, über die bei speziellen Hilfedateien ein
Pufferüberlauf ausgelöst werden kann. Hierdurch kann der lokale Benutzer beliebigen Code
auf der Maschine ausführen. Diese Sicherheitslücke betrifft vorrangig Workstations,
Terminal Server und andere Maschinen, auf denen sich Benutzer interaktiv einloggen und
Hilfedateien modifizieren können.
Microsoft hat für die US-Version von NT 4.0 einen Hotfix veröffentlicht (X86,
alpha),
der baldmöglichst installiert werden sollte. |

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| System: |
Microsoft Site Server 3.0 |
| Topic: |
AdSamples veröffentlicht ID und Paßwort: NTShop |
Bei der Installation des Site Servers kann das Verzeichnis AdSamples
angelegt werden, wodurch die Möglichkeiten der AdServer Komponenten demonstriert werden.
Wenn dieses Verzeichnis frei zugänglich vorhanden ist, kann der Benutzer die Datei zur
Konfiguration des Servers auslesen. Diese enthält unter anderem sensitive Informationen
zur SQL Datenbank wie z.B. Benutzernamen und Paßworte.
Es wird empfohlen, das Verzeichnis AdSamples vom Server zu entfernen. |

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Microsoft Excel 97 warnt Benutzer bei Öffnen einer externen Datei
davor, daß diese Datei potentiell einen Virus oder andere Schadteile enthalten kann.
Durch dieses Feature kann der Benutzer abwägen, ob er die Datei wirklich öffnen möchte.
Es sind einige Möglichkeiten gefunden worden, wie dieser Warnmechanismus umgangen werden
kann. Meist sind es sehr selten genutzte Kommandos, die zur Umgehung des Warnmechanismus
genutzt werden.
Es wird empfohlen, den von Microsoft herausgegebenen Patch zu
installieren. |

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In Oracle 8 sind mehrere Lücken gefunden worden, die es Angreifern
ermöglichen, Schwachstellen in den Oracle Verwaltungstools auszunutzen. So können
Angreifer z.B. ihre Rechte auf die des Benutzers "oracle" anheben. Dieser
Benutzer kontrolliert normalerweise das gesamte Datenbanksystem. Angreifer können lokal
Denial-of-Service Angriffe durchführen oder beliebig Daten löschen, verändern und
anlegen.
Eine genaue Beschreibung des Problems und Lösungsansätze werden im Advisory ausgeführt. |

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Der Internet Information Server (IIS) 4.0 wird mit Beispieldateien
ausgeliefert, aus denen Web Entwickler den Einsatz von Active Server Pages (ASP) lernen
können. Eine dieser Beispieldateien ist ShowCode.asp, mit der Source Code von Beispielen
über den Web Browser angezeigt werden. In ShowCode.asp findet nur eine ungenügende
Überprüfung der Parameter statt, wodurch beliebige Dateien auf dem Server, auch
außerhalb der Document Root sichtbar sind! Für Produktivserver sollten niemals Beispiele
installiert sein, daher sollte das Verzeichnis /msadc/samples gelöscht werden.
Installationen des Site Servers beinhalten die gleiche Sicherheitslücke. Folgende
File-Viewer sind betroffen: ViewCode.asp, ShowCode.asp, CodeBrws.asp
and Winmsdp.exe. Diese Dateien sollten auf dem Server nicht vorhanden sein.
Zusätzlich sollten die Datei- und Verzeichnisrechte korrekt gesetzt sein. Für den IIS und
den Site
Server sind jetzt Hotfixes erschienen. |

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| System: |
FTP Serv-U |
| Topic: |
Denial-of-Service gegen FTP Serv-U unter NT: NTShop |
FTP Serv-U 2.5 kann durch das Absetzen von gültigen Befehlen mit
155 oder mehr Zeichen vollständig zum Absturz gebracht werden. Wenn genau 155 Zeichen
übergeben werden, stürzt der Server ohne weitere Meldung ab, bei 156 oder mehr Zeichen
meldet sich (wenn im NT konfiguriert) Dr. Watson. Der Server kann z.B. durch Kommandos wie
CWD xxxxxxxxxxxx... [155 characters or more]
zum Absturz gebracht werden. Es wird empfohlen, Version 2.5 oder die neueste Beta zu installieren. |

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| System: |
Cisco |
| Topic: |
Jahr 2000 Kompatibilität der Produkte: Cisco |
Ergänzend zur derzeitigen
Jahr 2000 Produkt Kompatibilitätsliste hat Cisco eine Ergänzung mit neuesten
Informationen herausgegeben. |

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| System: |
Alle |
| Topic: |
Verfahren gegen Mail-Spamming: DIB-99:01 |
Heute machen Massen-Mailings ca. 20 bis 30% der
Bandbreite des Internet aus. Das DFN-CERT hat einen Informationsbulletin über Spam
heraugegeben und erläutert hier auch Verfahren, wie sich Betreiber von Mail-Servern gegen
diese Werbeflut per E-Mail schützen können. |

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Im OpenLinux 1.0, 1.1, 1.2, 1.3, 2.2, in dem rsync-2.3.1 und früher
besteht eine Lücke, durch die per rsync die Attribute und Rechte von Verzeichnissen
lokaler Benutzer geändert werden können.
Es wird empfohlen, das Upgrade-Package (Source) zu
installieren. |
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| System: |
Unix |
| Topic: |
Einige Hinweise zu sendmail finden sich im Unix-Teil
auf diesem Server |
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Hier sind die Meldungen vom April 1999 und März 1999 zu finden |
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