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Juni 1999, letzte Ergänzung: 04. Januar 2000
English Version
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Die meisten Links führen direkt auf die entsprechende
Datei beim meldenden CERT bzw. andere Organisation. Die ständige Aktualität (speziell
welche Gegenmaßnahmen zu ergreifen oder welche Patches zu installieren sind) ist damit
sichergestellt.
Die meisten nachgeladenen Texte sind auf englisch.
Übrigens: Wenn für Systeme Risiken veröffentlicht werden, heißt dieses nicht,
daß die Systeme, für die keine Risiken veröffentlicht werden automatisch sicherer sind! |

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| System: |
Microsoft IIS 3.0 und 4.0 mit chinesisch, koreanisch oder japanisch als
Default-Sprache |
| Topic: |
Mögliche Sicherheitslücke durch Double Byte Code Page: MS99-022, ERS-1999.089 |
Wird der IIS auf einer Maschine mit einer Code Page betrieben, deren
Character-Set aus zwei Byte besteht (z.B. Default-Sprache chinesisch, japanisch oder
koreanisch), kann es dazu kommen, daß bei einem speziellen URL-Aufruf eine Datei aus
einem virtuellen Verzeichnis aufgerufen wird und so die normalen Serverprozesse umgangen
werden. Die Datei wird nur als normaler Text angezeigt, was von Microsoft als
Sicherheitsrisiko bezeichnet wird.
Für die englische, vereinfachte chinesische, traditionelle
chinesische, japanische
und koreanische
Version ist ein Patch verfügbar. |

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Wenn alle Threads in CSRSS.EXE auf eine Eingabe der Benutzer warten,
können keine weiteren mehr durchgeführt werden - der Server hängt. Wenn ein Benutzer
eine Eingabe vornimmt, arbeitet er normal weiter. Ein Patch verhindert diese Art, einen
Denial-of-Service Angriff durchzuführen.
Er ist, wie weitere Informationen auch, im Advisory zu finden
und ist derzeit nur für die US-Version von NT verfügbar. |

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Windows NT bietet die Möglichkeit, daß die Benutzerprivilegien
über eine Local Security Authority (LSA) API abgehandelt werden. Diese API erlaubt
Programmen, nach Benutzernamen zu fragen sowie deren Privilegien und andere
sicherheitsrelevante Dinge zu ändern. Bestimmte Methoden innerhalb der API behandeln
falsche Argumente nicht in der korrekten Weise, wodurch ein Denial-of-Service Angriff
gegen die Maschine möglich, der durch einen Neustart behoben werden kann.
Für die US-Versionen von NT ist ein Hotfix
erschienen, der baldmöglichst installiert werden sollte. |

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ISS berichtet von 6 neuen Sicherheitslücken:
- sun-rpc-statd
- ntmail-relay
- management-agent-file-read
- management-agent-dos
- http-cgi-cdomain
- ExploreZip Trojan
Horse
Weitere Informationen sind auf dem Server von ISS zu finden. |

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Der IIS unterstützt einige Dateitypen, die dann auf dem Server
ausgeführt werden. Durch die Anfrage eines Web Besuchers wird ein Dateityp angefordert
und durch eine Filter-DLL verarbeitet. Hier existiert in ISM.DLL eine Sicherheitslücke
durch die mangelnde Überprüfung der Übergabeparameter bei der Verarbeitung von
.HTR-Anfragen. Mit HTR-Dateien ist die Remote-Administration von Benutzerpaßworten
möglich. Das Ergebnis eines Pufferüberlaufes, begründet durch diese Lücke, ist
entweder ein Denial-Of-Service oder, wie bei Pufferüberläufen meistens, die
Möglichkeit, auf dem Server beliebigen Code auszuführen.
Es wird dringend empfohlen, das Mapping für HTR-Dateien zu entfernen. Wie dieses
vorgenommen werden kann, ist im Advisory ausführlich
beschrieben. Alternativ sollte unbedingt ein von Microsoft veröffentlichter Hotfix
installiert werden (US-Version, deutsche Version). |

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Ein Trojanisches Pferd treibt derzeit als E-Mail Attachment sein
Unwesen. Das Programm nennt sich ExploreZip (alias: W32/ExploreZip.worm, Worm.ExploreZip).
Es haben sich Anzeichen ergeben, daß es sich im Internet derzeit sehr schnell verbreitet.
Das Programm nutzt keine neuen Sicherheitslücken aus und wird hauptsächlich, aber nicht
nur, über E-Mail verbreitet. Der Benutzer wird durch den Text in der E-Mail aufgefordert,
das Attachment zu öffnen:
I received your email and I shall send you a reply ASAP.
Till then, take a look at the attached zipped docs.
Einmal geöffnet, sucht das Programm die einzelnen Laufwerke (z.B. C:\ bis Z:\) durch
und löscht unter Hinterlassung einer Dateilänge von 0 Bytes folgende Arten von Dateien:
Microsoft Office (.doc, .xls, and .ppt) und Source-Code (.c, .cpp, .h und .asm). Die
weitere Verbreitung des Programms geschieht automatisch, in dem es sich an die Antwort neu
eingegangener E-Mail automatisch anhängt. Für die Weiterverbreitung wird Microsoft
Outlook oder Microsoft Exchange benötigt.
Daneben verändert das Programm auf der lokalen Maschine die Datei win.ini und legt eine
Datei namens explore.exe an.
Die Hersteller von Anti-Virus Software arbeiten an einer Lösung, derzeit sind Updates von
NAI (McAfee), Symantec (NAV),
DataFellows (FProt) und Trend Micro verfügbar. |

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Unter bestimmten Bedingungen kann der Netscape Enterprise Server
(NES) Web-Anfragen nicht korrekt verarbeiten. Dieses Verhalten ist beim NES, der mit dem
Praesidium VirtualVault Release A.02.00, A.03.00, A.03.01 und A.03.50 gebundelt ist,
beobachtet worden. Es wird empfohlen, den entsprechenden Patch zu installieren.
HP-UX 10.24 with VirtualVault A.02.00 US/Canada: |
PHCO_18615 |
HP-UX 10.24 with VirtualVault A.02.00 International: |
PHSS_18620 |
HP-UX 10.24 with VirtualVault A.03.00 US/Canada: |
PHCO_18615 |
HP-UX 10.24 with VirtualVault A.03.00 International: |
PHSS_18616 |
HP-UX 10.24 with VirtualVault A.03.01 US/Canada: |
PHCO_18615 |
HP-UX 10.24 with VirtualVault A.03.01 International: |
PHSS_18612 |
HP-UX 10.24 with VirtualVault A.03.50 US/Canada: |
PHCO_18615 |
HP-UX 10.24 with VirtualVault A.03.50 International: |
PHSS_18621 |
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Cisco's der Serie 12000 Gigabit Switch Routers (derzeit der 12008
und 12012 GSR) unter Cisco IOS Release 11.2(14)GS2 bis 11.2(15)GS3 forwarden aufgrund
eines Fehlers in der "established"-Anweisung unauthorisierten Datenverkehr.
Diese Lücke kann ausgenutzt werden, die Sicherheitspolitik eines Unternehmens zu
unterlaufen. Wenn ein betroffener Router an einem Interface folgendes Kommando findet
access-list 101 permit tcp any any established
wird das Schlüsselwort "established" ignoriert und sämtlicher Verkehr
durchgelassen. Es wird empfohlen, den im Advisory genannten
Patch zu installieren. |

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Betroffen von dieser Lücke sind Systeme, auf denen ältere
Versionen von statd und automountd betrieben werden. Durch eine Sicherheitslücke im statd
können potentielle Angreifer beliebige RPC's unter dem Account, unter dem der rpc.statd
läuft, absetzen. Typischerweise handelt es sich hierbei um Root. Eine Sicherheitslücke
im automountd erlaubt es Benutzern, beliebige Kommandos mit den Rechten, unter dem der
automountd läuft, auf dem System abzusetzen. Durch die Kombination beider Lücken besteht
für das System das Risiko das gleiche Risiko.
Welche Hersteller betroffen sind, und wie das Problem umgangen werden kann, ist im Advisory
ausgeführt. |

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| System: |
KDE 1.1 |
| Topic: |
Sicherheitslücke in KDE K-Mail durch Anlegen von Dateien: ISS-027, ERS-1999.079 |
KDE ist ein weit verbreiteter Window-Manager für Unix-Systeme. Es
bietet eine leicht zu bedienende Oberfläche z.B. für verschiedene Unix-Applikationen,
die normalerweise nur am Prompt laufen. K-Mail enthält eine Sicherheitslücke, durch die
lokale Benutzer die UID beliebiger, K-Mail nutzender Benutzer kompromittieren können. Der
Mail-Client legt im temporären Verzeichnis ungesicherte MIME-codierte Dateien ab.
Es wird empfohlen, den entsprechenden Patch zu
installieren. |

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| System: |
Debian Linux unter Sparc |
| Topic: |
Denial-Of-Service im 2.2-Kernel: Debian0607 |
Linux 2.2.x Kernels haben ein Problem mit den IP Optionen, das sie
für einen Denial-Of-Service Angriff empfinglich machen. Debian GNU/Linux 2.1 (slink) für
Sun Sparc benutzt so einen Kernel. Wenn Sie ein solches System benutzen und mit dem
Original-Kernel arbeiten, sollten Sie baldmöglichst ein Upgrade durchführen.
Sun4u-Systeme müssen das entsprechende Package installieren, ansonsten ist das normale
2.2.9-Package einzuspielen.
Kernel-Headers-2.2.9,
Kernel-Image-2.2.9
sun4u, Kernel-Image-2.2.9. |

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Sendmail ist ein Mail Transfer Agent (MTA), der frei verfügbar ist.
Die Basisversion ist bekannt als "Berkeley Sendmail", diverse Hersteller, so
auch Sun Microsystems, haben ihre eigenen Versionen von sendmail. In den genannten
Systemen wurde ursprünglich ein modifiziertes Berkeley Sendmail 8.6.9 ausgeliefert. Es
wurden verschiedene sicherheitsrelevante in Version 8.8.8 durchgeführt, so auch
Verbesserungen in punkto Anti-Spamming, E-Mail Bomben und E-Mail relaying. Es wird
empfohlen, die aktuelle Version zu installieren.
Operating System |
Patch ID |
Solaris 2.6 |
105395-05 |
Solaris 2.6_x86 |
105396-05 |
Solaris 2.5.1 |
103594-18 |
Solaris 2.5.1_x86 |
103595-18 |
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Rpc.statd ist im NFS der Monitor, der die Sperre einzelner Dateien
überwacht. Er arbeitet mit dem rpc.lockd zusammen und ermöglicht über das NFS die
Crash- und Recovery-Funktionen. Der rpc.statd erlaubt indirekte RPC-Calls und andere RPC
Services. Er läuft als root und kann so Angreifern ermöglichen, die Zugangskontrolle zu
anderen RPC Services zu umgehen.
Es wird empfohlen, den von Sun Microsystems herausgegebenen Patch zu installieren.
Operating System |
Patch ID |
Solaris 2.6 |
106592-02 |
Solaris 2.6_x86 |
106593-02 |
Solaris 2.5.1 |
104166-04 |
Solaris 2.5.1_x86 |
104167-04 |
Solaris 2.5 |
103468-04 |
Solaris 2.5_x86 |
103469-05 |
Solaris 2.4 |
102769-07 |
Solaris 2.4_x86 |
102770-07 |
Solaris 2.3 |
102932-05 |
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| System: |
Debian Linux |
| Topic: |
Sicherheitslücke im POP-2 daemon: Debian0607a |
Die im Debian GNU/Linux 2.1 verwendete Version von IMAP hat eine
Sicherheitslücke im POP-2 Daemon, der zum ipopd-Paket gehört. Durch diese Lücke können
Benutzer über das Netzwerk als Benutzer "nobody" ohne Paßwort eine Shell und
damit Zugang zur Maschine erlangen.
Es wird empfohlen, die entsprechenden Patches für Alpha,
i386,
m68k
bzw. Sparc
zu installieren. |

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ISS berichtet von 13 neuen Sicherheitslücken im
letzten Monat:
- nt-ras-pwcache
- cmail-command-bo
- cmail-fileread
- ftgate-fileread
- coldfusion-admin-dos
- coldfusion-encryption
- netscape-space-view
- netscape-title
- netbsd-arp
- nt-ras-bo
- irix-midikeys
- cde-dtlogin
- nt-helpfile-bo
Weitere Informationen sind auf dem Server von ISS zu
finden. |

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Hier sind die Meldungen vom Mai 1999, April 1999 und März 1999 zu finden |
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